Was ich will und was nicht

Ich kenne dich schon eine Weile, nicht erst seit Gestern, aber auch nicht schon mein ganzes Leben, aber zwischen uns gibt es doch etwas das nennt sich Freundschaft. Wir pflegen eine Freundschaft. Eine Freundschaft, deren Band mal schwächer, aber auch mal stärker ausgeprägt war. Mal haben wir uns fast täglich gesehen und dann sehr lange nur geschrieben, dann wieder nur telefoniert und dann doch mal etwas miteiander unternommen. Doch es gab da diesen einen Moment, seit dem ich mehr will. Ich möchte dir nahe sein. Ich möchte deine Gesellschaft. Ich wünsche sie mir sogar. Ich haben den Willen mit dir die Zeit meines Lebens zu verbringen, um dich kennen zu lernen. Um zu erfahren, was mich an dir fasziniert.  Dann kam der Moment, wo ich nicht mehr an mir halten konnte und ich sagte es dir. Ich sagte es dir direkt ins Gesicht, ohne viele Umschweife. Doch was ich damit anrichtet, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Ich habe einfach gehofft, dass alles gut ausgeht. Ich wollte nicht, dass du dich von mir entfernst. Ich wollte nicht, dass du mich meidest. Ich wollte nicht, dass mich fürchtest.
Gewollt habe ich Nähe und Zuneigung. Bekomme habe ich Entfremdung und Ablehnung. Das einzige, was ich nun noch möchte, ist folgendes:
„Ich will die tiefe Freundschaft, die Du mir gibst, gerne auch mehr, aber sicher nie mehr weniger.“
Denn du bist mir wichtig und verlieren möchte ich dich nicht. Zu keinem Preis der Welt.

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6 Antworten zu Was ich will und was nicht

  1. morgenrot schreibt:

    http://lyrikundgedanken.wordpress.com/2011/06/28/der-preis-der-offenheit/
    Ich habe meine Offenheit nie bereut auch wenn es bis zur heutigen Balance ein langer, nicht immer schmerzfreier Weg mit vielen Wellenbewegungen war. In den ersten Wochen meines blogs schrieb ich viel über diese Nähe-Distanz-Thematik. Vielleicht magst du es lesen.

    • Mr. Winterschein schreibt:

      Hey morgenrot, danke dafür. Ich werde es mir gleich mal zu Gemüte führen. Ich würde sowas auch nicht bereuen. Man sollte zu den Dingen stehen, die man gemacht hat und daraus lernen.

  2. apfelesserin schreibt:

    Gefällt mir, Deine Einstellung im Sinne von Selbstannahme / Selbstliebe.

  3. apfelesserin schreibt:

    Interpretiert? Nun ja, ich denke, wenn man zu dem, was man denkt und fühlt steht und dies auch artikuliert nach außen, dann ist das ein Zeichen von Selbstannahme / Selbstliebe. So hatte ich das gemeint. Besser verständlich jetzt?

    • Mr. Winterschein schreibt:

      Ja, nun habe ich Dich verstanden. Und ja, das kann gut sein, wobei ich gestehen muss, dass ich das nie unter diesem Aspekt betrachtet habe, aber danke für diesen Blickwinkel.

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