Und schon wieder vergessen

Wie ich des Öfteren mit dem Fahrrad unterwegs bin, fallen mir Themen für neue Artikel ein. Soweit mag der geneigte Leser denke, dass das doch gut sei, dann solle ich gefälligst öfters Radfahren, damit hier mehr Artikel zu lesen sind. Ja, das wäre ja eine gute Schlussfolgerung, wenn man allerdings mein begrenztes Gedächtnis kennt, dann weiß man, dass es das auch mit den Einfällen war. Ich habe eine furchtbar schlechtes Gedächtnis. Ich vergesse manchmal auf den Weg in die Küche, dass ich vor hatte mir einen Tee zu machen, meistens habe ich Glück und halte meinen Teebecher in der Hand und dann kann ich mir das zusammenreimen, aber dieses Glück habe ich mit den Themen leider nicht. Schließlich ist es nicht so, dass die Themen, die mir auf dem Rad einfallen, ab dann in großen Lettern auf meinen Gepäckträger mit mir nach Hause fahren. Mal abgesehen davon, dass das dann die Traglast meines Rads überschreiten würde, kann keiner sich so viel merken. Aber ich würde mir das ganze gerne merken. Denn zu Hause sitze ich hier zu oft vor und denke mir so: „Du hattest da doch noch etwas und darüber wolltest du unbedingt schreiben!!!“ Ja, leider habe ich das dann vergessen. Vermutlich sollte ich an meinem Gedächtnis arbeiten, damit ich solche Sachen merken kann. Damit zumindest einige Themen den Weg nach Hause überleben. Denn scheinbar ist der Verkehr ein todbringender Ort für diese. Manchmal wünschte ich mir, dass ich einen Chip im Kopf hätte, so dass diese Information direkt über das Internet an meinen Computer geschickt wird, aber dieses wäre auch irgendwo eine komische Vorstellung, die ich dann immer sehr schnell verwerfe.
Vielleicht hat einer meiner liebreizenden Leser einen guten Tipp für mein miserables Gedächtnis? Ich wäre euch zumindest recht dankbar.

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Dieser Beitrag wurde unter Gedanke, Kurios, Mensch, Schreiben veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Und schon wieder vergessen

  1. apfelesserin schreibt:

    Das kenne ich allzu gut. Radfahren ist eine gute Tätigkeit, um Ideen zu produzieren. Überhaupt ist alles Tätigsein gut dafür. Und was noch gut ist: Einen Blog, ah Verzeihung, einen Block bei sich zu führen, um ebenjene Gedanken festzuhalten. Ich mache es manchmal so, dass ich, wenn ich nicht sofort anhalten kann (weil ich auf dem Weg zur Arbeit bin zum Beispiel *g*), dann sage ich mir das Thema oder einen Satz noch mal vor, wiederhole ihn ein-zweimal und nachdem ich dann meinen Block gezückt habe, notiere ich es sofort. Manches aber geht unterwegs auch verloren. Allerdings gehe ich davon aus, dass es an anderer Stelle wieder kehrt. Aber wer weiß.
    Liebe Grüße an Dich!

  2. SirGrinsekatze schreibt:

    Apfelesserins Idee ist gut, ich hab meistens so ein kleines Buechlein dabei, da kann man auch Sachen sehr gut drin notieren 🙂

    • Mr. Winterschein schreibt:

      Ja, vermutlich habt ihr recht. Da ich allerdings kein großer Freund von analogen Informationssammlungen bin, werde ich das vermutlich dann demnächst meinem Handy überlassen sich die Sache für mich zu merken. Danke euch.

  3. apfelesserin schreibt:

    Na, Handy ist doch auch eine gute Idee! Ich habe auch schon mal meinen sms-Speicher vollgeschrieben, als ich ein Gedicht aufgeschrieben habe. 🙂

    • Mr. Winterschein schreibt:

      Okay, da mir Stichwörter reichen, wird es bei mir wohl nicht soweit kommen^^, aber wäre doch schon ganz schön heftig, wenn ich es doch schaffen sollte. Das wäre doch auch mal ein Artikel wert^^.

  4. apfelesserin schreibt:

    ja, unbedingt! 🙂

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