Die Sprache, die wir gemein haben

Es mag vielleicht ein wenig merkwürdig anmuten, dass gerade ich, der nicht besonders gut mit der Sprache umgehen kann, einen Artikel über gerade diese schreibt. Aber es gibt einige Dinge, die ich mal sagen möchte.
Die deutsche Sprache wird im Ausland als sehr hart empfunden. Sie ist sicherlich nicht die leichteste, wenn es um das Erlenen geht und ob man sie wirklich lernen muss, sei mal dahin gestellt.
Wir haben sicherlich eine recht besondere Sprache, die trotz ihren ganzen Macken einen besonderen Spielraum lässt. Einen Spielraum, den wir Schreiberlinge uns zu eigen machen, um Texte zu verfassen. Im Deutschen gibt es für eine Wort etliche/ Myriaden von/ eine große Anzahl von/ reichlich/ zahllose/ … Synonyme, wie man diesem kleinen Exkurs entnehmen kann. Es reicht von einfachen Wörtern, bis hin zu komplexen Terminologien, die zumeist nicht in unserem alltäglichen Sprachegebrauch zu finden sind und zumeist auch nicht in unserer Schriftsprache.  Es gibt so splendide Wörter, die man sicherlich niemals im Alltag verwendet, doch in der Schriftsprache sollten sie dennoch Einzug finden. Mal von den unzähligen Anzahl von Wörtern abgesehen, bietet diese Sprache noch so viele weitere Möglickeiten. Ein Satz, in dem die Satzzeichen verrückt wurde, kann einer vollkommen neuen Bedeutung wiederfahren. So hat zum Beispiel der Satz: „Wir essen Opa.“ eine vollkommen andere Bedeutung wie „Wir essen, Opa.“
Und da sind wir auch bereits an einer weitere Tücke der deutschen Sprache. als und wie. Egal wie man es macht, man macht es falsch. Zumindest ich. Ich habe mir durchaus erklären lassen, wie man erkennt, wann man was benutzt, aber ich bekomme es partout nicht hin. Vom Genitiv und Dativ mal zu schweigen.
Also wer Fehler findet, darf sie behalten.

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2 Antworten zu Die Sprache, die wir gemein haben

  1. Sherry schreibt:

    Hallo du, {ich weiß nicht, wie du heißt} …

    Ich bin mit zwei Sprachen aufgewachsen: Deutsch und Persisch. Und Englisch kann ja jeder ein wenig von uns. Und mir gefällt an der deutschen Sprache ganz besonders die Verbindlichkeit. Ich kann nicht genau festmachen, was ich meine, aber wenn ich Dinge in einer guten Stimmung schreiben möchte, dann passt Englisch besser. Englisch scheint beweglicher, flexibler zu sein. Möchte ich jedoch die Melancholie oder tiefe Gefühle ausdrücken, die weniger variabel sind und eher verbindlich, dann mag ich Deutsch sehr gerne. Die Wörter hallen mehr nach, sie bleiben in einem, vergehen nicht so schnell. Persisch ist noch einmal eine andere Geschichte. An die Aussagekraft dieser Sprache kommt im Moment für mich keine andere ran.

    Aber ich liebe die deutsche Sprache. Ich empfinde sie auch nicht als so streng und hart wie andere.

    • Mr. Winterschein schreibt:

      Moin Sherry,
      aber sind positve Dinge es nicht wert, dass sie bleiben, dass sie nicht so schnell vergehen, wie melancholische Dinge. Ich mag die deutsche Sprache auch, auch wenn ich nicht all ihrer Kniffe mächtig bin.
      Zu Persisch kann ich nichts sagen. ich hätte nicht einmal einen klang in den Ohren, so dass ich es mir irgendwie vorstellen könnte. Ich bin auch zweisprachig aufgewachsen. Deutsch und Plattdeutsch^^.

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