Still-Leben

Ganz still

Atmest
kaum vernehmlich
Bauch und Brust
heben sich kaum

Der Blick
star
ohne Regung

Aktion:
Worte
Reaktion:

Geräusche
stören nicht,
Gelangen nich‘
an dich

Essen
geht nicht.
Bist mager

Der Geist
in der Ferne.
Der Körper
hier.

Bist still
und starr
Doch
du lebst

Aber willst du das?
Will ich das?
Kann ich das?

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2 Antworten zu Still-Leben

  1. Sherry schreibt:

    Oh … Das erinnert mich an einen jungen Mann, der mit einer Frau zusammen ist, die schwer depressiv ist. Er scheint tief in ihre Krankheit eingedrungen zu sein und seine hellen Gedanken durch ihre Dunklen eingetauscht zu haben. Irgendwo zwischen seinen Versuchen, sie zu retten.

    Vermutlich hast du an etwas völlig anderes gedacht. Aber ich wollte dir einfach meinen Eindruck hinterlassen. Sprachlich und harmonisch wirklich wunderschön.

    • Mr. Winterschein schreibt:

      Hey Sherry,
      deine Erzählung finde ich wirklich klasse und irgendwie kenne ich das ein Stückweit auch. Ich muss zugeben, dass ich an etwas anderes Gedacht habe, aber deine Erzählung passt genau so gut, habe dank dafür.
      Und danke für das kompliment.
      Schönen Tag dir noch.
      Mr. W.

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