Vereinsamung

Trotz 357 Freunden fühlt man sich allein. Keiner von diesen Leuten kennt einen besonders gut und man selber kennt davon niemand so gut, dass man ihm oder ihr seine Probleme anvertrauen möchte. Flüchtiger Austausch von Information ohne großen Nährwert.
Die rede ist von den Sozialen Netzwerken.
Man besitzt dort etliche „Freunde“, die man vielleicht irgendwo und irgendwann bei irgendeinem Konzert oder Ausflug hat kennengelernt. Diese hat man hinzugefügt und nennt sie „Freunde“. Doch was beredet man mit diesen?
Man stellt irgendwelche Bilder online und bekommt von den Leuten ein „Gefällt-Mir“ zurück und man selber, da die Leute einen ja beschatten, macht ähnliches bei deren Bildern, aber was gefällt daran, wenn man sieht, wie jemand sturtzbetrunken in der Ecke liegt und in seiner eigenen Kotze badet. Ja, das gefällt natürlich sehr.
Oder ist es nicht auch wundervoll, wenn man sich von schräg oben ablichetet, dabei noch ein Knutschgesicht macht und natürlich ein Oberteil anzieht, wo man nicht nur den Ausschnitt deutlich sieht, sondern gleich runter bis nach China schauen kann. Das sind doch die liebsten Bilder und da klickt man doch gerne mal an, dass es einem gefällt. Wieso auch nicht? Die Anderen machen es ja auch so, dann wird das ja nicht verkehrt sein.
Ich hoffe, dass ich meinen Lesern das Verständnis von Ironie zutrauen darf.
Man sitzt zu Hause lädt Fotos von sich und dem Baum auf der anderen Straßenseite hoch. Klickt hier und dort, dass irgendetwas einem gefällt, manchmal sogar ohne das es einem gefällt. Schreibt vielleicht noch Nachrichten, wie beispielsweise: „Hatte Stuhlgang, war gut.“(Vermutlich wäre die Wortwahl eine andere gewesen, aber ich wollte nicht zu niveaulos werden).
Und fünfzig Leuten gefällt es, aber einen ganzen deutschen Satz mit Subjekt, Prädikat und Objekt bekommt man nicht mehr hin. Wieso, frage ich mich bloß.
Man sitzt alleine vor dem Bildschirm Daheim und interagiert mit anderen Menschen, die eben so einsam rumsitzen und keine wirklichen Freunde haben. Man redet doch nicht miteinander, sondern teilt einfach nur kurz irgendeinen belanglosen Sch… mit, so dass es bloß nicht zu persönlich wird.
Treffen wir uns dann aber mit anderen Menschen, so stellt sich oft das Problem der Kommunikation. Man weiß nicht worüber man reden soll. Wurde ja schon alles im Internet verbreitet und über die eigenen Probleme reden? Nein, das wäre ja uncool. Lieber über das, was auf einem der Sozialen Netzwerke steht, da muss man nicht zu persönlich über sich selber reden, das könnte schließlich peinlich werden.
Somit sieht man, dass die Netzwerke unser Leben bestimmen und aus keinem Moment des Alltags mehr weg zu denken sind.
Und am Ende sitzt man wieder alleine Daheim und ist wegen irgendeiner Sache traurig, aber wem erzählen?

 

Wie man vielleicht sieht, bin ich kein Freund von Sozialen Netzwerken, aber ich muss gestehen, dass sie auch Vorteile bieten. Ich selber nutze keine Sozialen Netzwerke und werde es auch vermutlich nie machen. Dass dieser Text absichtlich polemisch verfasst ist, ist hoffentlich dem geneigten Leser nicht entgangen.

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10 Antworten zu Vereinsamung

  1. apfelesserin schreibt:

    lieber mr. winterschein,
    wir sind blognachbarn, richtig? sind wir freunde? ab wann ist jemand „freund“? was braucht es, um mit jemandem offen zu sprechen? wo beginnt vertrauen?

    es ist ja nichts gegen netzwerke zu sagen, ist nur die frage, wie man sie nutzt, oder? ich denke, dass in dieser schnelllebigen und dieser zeit der „fülle“, d.h. des überangebots von reizen von außen, jeder ein wenig auf sich selbst achten muss. manchmal ist leichtigkeit, schnelligkeit und vielleicht auch nur kurzes begegnen sicher in ordnung. und für manche ist es das sogar ganz. jeder muss für sich selbst herausfinden, wie man leben möchte, was man will und braucht. worüber man spricht und worüber nicht. was einem wichtig ist, und was nicht.

    ich grüße dich freundlich übern blog-gartenzaun. 🙂

    alles liebe und gute für dich!
    die apfelesserin

  2. Mr. Winterschein schreibt:

    Moin Frau Blognachbarin,
    ich muss gestehen, dass ich dich nun nicht als Freund bezeichnen würde, da es dafür doch irgendwie mehr von meiner Seite bedarf, als Kommentare bei dem jeweils anderen hinterlassen.
    Alle deine Fragen sind nur individuell von Person zu Person zu beantworten und daher würdest du eben nur meine subjektive Antwort bekommen.

    Gegen Soziale Netzwerke ist in der Regel nichts einzuwenden, dass habe ich am Ende meines Artikels auch geschrieben, dass sie eben auch Vorteile bieten. Ich bin trotzdem der Überzeugung, dass sie einen negativen Einfluss, vor Allem auf unsere Jugend, haben. Da diese nicht über ihren Umgang mit diesem Medium reflektieren bzw, nicht in ausreichender Weise. Junge Menschen verlernen dadurch tatsächlich ihre sozialen Fähigkeiten und ihre Schriftsprache, was man auch durchaus mal erwähnen sollte.
    Wenn man kritisch mit diesem Medium umgeht, habe ich absolut nichts dagegen, aber leider ist der Umgang zu oft nicht kritisch.
    Ich denke durchaus, dass SN eine Bereicherung im Leben darstellen können, aber nicht so, wie es von einigen genutzt wird. Und man muss sich auch immer den Hintergedanken der Betreiber vor Augen halten.
    Ich beäuge das Ganze recht misstrauisch.

    Grüße zurück und einen flotten Winker hinterher.
    Mr. W.

    • apfelesserin schreibt:

      dear mr. winterschein, na, deine subjektive antwort wollte ich ja. sonst hätte ich ja nicht gefragt. 🙂
      liebe grüße!

    • apfelesserin schreibt:

      hm.

      • Mr. Winterschein schreibt:

        Also gut, dann will ich mal. Ich wusste gar nicht, dass du so ungeduldig bist^^.
        Ab wann bezeichne ich jemanden als Freund. Das ist eine Frage, die man gar nicht mal unbedingt beatnworten kann. Für mich beginnt das ab dem Moment, wo ich die Person ein wenig kenne. Sie mir sympathisch ist und wenn ich merke, dass man sich für einander interessiert.
        Vertrauen spielt in meinem Leben eine arg große Rolle. Ich habe kein großes Problem damit, mit Menschen offen zu reden, aber es bedarf bei mir ein großes Maß an Vetrauen, um wirklich absolut offen mit der Person zu reden. Vertrauen schließt bei mir ein, dass man befreunde ist und dass diese Freundschaft nicht unbedingt erst seit Gestern besteht. Wie im Leben, braucht das einfach Zeit, die von beiden Seiten investiert werden muss. Mich muss merken, dass ich dem anderen auch etwas bedeute.
        Hier sind wir dann auch wieder an meinem lieblings Punkt angekommen. Respekt und Achtung. Ich muss merken, dass ich von der anderen Person, auf ihre Art und Weise, respektiert und geachtet werden, so dass ich mir sicher sein kann, dass sie mich auch als einen menschen mit ernsthaften Gefühlen wahrnimmt. ich denke, dass mir das ganz wichitg ist.
        Ich hoffe, dass ich da nun ein wenig Licht ins Dunkel bringen konnte.
        Schönen Abend noch.

  3. Ivea schreibt:

    Moin alter Freund,

    so will ich denn zu deinen Gedanken meinen Senf dazugeben, wie du es dir wünschst.
    Du sagst, trotz 375 angeblicher „Freunde“ fühle man sich allein, weil diese Beziehungen nicht echt seien.
    Ich will dir da gar nicht widersprechen. Aber ich glaube du unterschätzt deine Mitmenschen. Die meisten in meinem Umfeld sind sich der Tatsache bewusst, dass die Kontaktliste in Facebook, heiße sie auch „Freundesliste“ eigentlich eine Bekanntenliste ist.
    Nun gibt es sie zweifellos, die Menschen mit 375, 500, 1000 Facebookfreunden, aber mal ehrlich, gab es solche Leute nicht schon immer? Menschen, die auf jeder Party rumhängen, extrem kontaktfreudig erscheinen , aber im Grunde doch nur oberflächliche Bindungen pflegen?

    Du sagst, du bist in keinem Netzwerk und wirst es vermutlich auch nie sein. Trotzdem scheint es dich so sehr zu beschäftigen, dass du einen langen Artikel darüber schreibst..
    Ich vermute, das eigentliche Problem ist jenes, was auch ich an Facebook scheiße finde.. der Gruppenzwang sich dort anzumelden. Bei dir vermutlich noch weniger als bei mir, denn am Ende meiner Schulzeit war jegliche Teilnahme an Abikommitees und Lerngruppen extrem schwierig, da jeder voraussetzte, dass man selbstverständlich bei FB angemeldet ist und man ohne kaum noch etwas mitbekommen hat.
    Aber da wird auch schon die praktische Seite deutlich, die du ja auch erwähnt hast.
    Trotz anfänglich erheblicher Skepsis, habe ich nach der Anmeldung bald keinen Groll mehr dagegen gehegt. Ich bin mit vielen Menschen in Kontakt gekommen, zunächst online, bei denen es dann eben nicht dabei blieb, dass wir einsam vor unseren Rechnern hängen blieben, sondern wir trafen uns und es wurden reale, ganz altmodische Offline-Freundschaften daraus, die ich nicht mehr missen will.
    Klar sehe ich diese Weiber mit Einsichten bis nach China auch.. bedauerlich, dass ich manchmal über solche stolpern muss.. aber auch im realen Leben begegnet man billigem Weibspack zuhauf, oder?
    Du sagst, das man durch Soziale Netzwerke einsam werde, weil alles worüber man von Mensch zu Mensch reden könne schon gesagt worden sei und dass es ja uncool wäre über seine eigenen Gefühle zu reden. Das ist aber früher, lange vor den sozialen Netzwerken noch viel schlimmer gewesen! So schlimm, dass selbst kleinen Jungs verboten wurde zu weinen; so schlimm, dass ein Vater, der mit seinen Kindern liebevoll statt autoritär umging als schwach galt. Schau dir die alte Musik an.. da gabs keine „du hast mich betrogen, mein selbstwertgefühl ist am boden“ Songs. Heute ist die Mainstreamszene voll davon. Früher war Gefühle zeigen noch viel „uncooler“ als heute.

    Wie du vielleicht merkst habe ich weder die Erfahrung der Vereinsamung gemacht, noch hätte ich bemerkt, dass es weniger gäbe, über das man sich im echten Leben unterhalten kann. Im Gegenteil, einige Memes sind zu regelrechten Running Gags geworden.. wir teilen irgendeinen „belanglosen Sch..“, aber dann diskutieren wir darüber und dann wird aus dem belanglosen Gerede über einen schlechten HipHop Song eine Diskussion über soziale Misstsände in den USA.. Ich kann dem zustimmen, dass es immer daran liegt, wie man es benutzt und ich denke du verteufelst das Modell des sozialen Netzwerk zu sehr. Mit dem Konzern FB bin ich auch nicht unbedingt einverstanden, aber das Phänomen an sich ist, denke ich, einfach ein Zeichen der Zeit, so wie früher Handys und davor Telefone, als Fortschrittsängstige das Aussterben der Brieffreundschaft ankündigten.. letztendlich hat es sich nur verschoben und es ist alles schneller geworden, aber die Menschen sind die gleichen geblieben..
    Das sind meine Gedanken dazu.
    =)

  4. Mr. Winterschein schreibt:

    Moin Ivea,
    schön dich hier zu lesen. Sei herzlichst Willkommen.
    Ich möchte es mal absatzweise beantworten.

    Du hast Recht, sicherlich ist den Menschen in deinem Umfeld klar, welche Bedeutung diese „Freundesliste“ hat, aber du musst da auch deren Bildungsgrad mit einbeziehen, den du leider nicht vernachlässigen solltest. Es gibt Menschen, die machen da keinen großen Unterschied, was aber oft mit dem Bildungsniveau zu tun hat.
    Weiterhin magst du mit der Aussage recht haben, dass es früher Leute auf jeder Party waren und dort nur oberflächliche Kontakte gepflegt haben. Nun allerdings wird so ein Verhalten durch die Sozialen Netzwerken doch in eine Absurdität sondergleichen präsentiert.

    Ich habe einen langen Artikel darüber geschrieben, weil es mich unmittelbar betrifft. Als Lehrer und vor Allem als Lehrer für Informatik muss man sich mit solchen Themen auseiandersetzen. Diese Netzwerken wirken sich auf eine signifikante Art und Weise auf den Schulbetrieb aus, dessen Ausmaße noch nicht ganz geklärt sind, daher finde ich dieses Thema furchtbar spannend.
    Mit dem billigen Weibspackt kann ich dir nicht widersprechen, aber die stellen sich nicht mit einem Knutschgesicht vor mir hin und nötigen mich dazu in ihren Ausschnitt zu schauen. Wenn man allerdings über die profil streift, wird man damit unweigerlich konfrontiert. Sicherlich man muss sich ja nicht deren Profile anschauen, aber weiß man das im Vorfeld, was die für Bilder haben?
    Die Sache mit dem früher und heute und den Gefühle, das sehe ich anders und halte es auch für zwei verschiedene paar Schuhe. Vielleicht habe ich mich bzgl. der Netzwerke auch nicht deutlich genug ausgedrückt. In den Netzwerken wird alles ausgetauscht, zumeist nur oberflächlicher Krempel, oft sogar so, dass es jeder sehen kann (korrigiere mich, wenn ich vollkommen falsch liege und beachte bitte, dass ich eher von Mensche rede, die einen geringen Bildungsgrad haben). Somit führt man gehäuft Unterhaltungen über diese Dinge, die man dort liest.
    Ich, aber möchte mich mit meinen Freunden nicht über den Sch…haufen der anderen unterhalten, sondern mit ihnen über sie und mich sprechen. Sicherlich, da gehören auch mal die Sachen zu, die sie mit anderen haben, aber muss man sich über den eingewachsenen Fussnagel von der Freundin, einer Schwester, desse Cousine unterhalten?
    Und diese Sache mit dem das Jungs keine Gefühle zeigen sollen, dass muss zurückgeführt werden auf den Faschischmus, der in Deutschland herrscht und auch bis in die heutige Zeit seine Nachwirkungen zeigt.

    Du hast recht, dass das der Laufe der Dinge ist und auch der Lauf des Fortschritts, aber wenn der Mensch sich nicht auch weiterentwickelt, wie soll dann die Technik sich weiterentwickeln. Es meiner Meinung nach so, dass auch der Mensch fortschreitet, wenn er dies nicht täte, dann hätten wir keine Entwicklungen.
    Ich möchte nochmal klar stellen, dass ich die Sozialen Netzwerke nicht verteufel, sondern, dass ich um einen kritischen Umgang damit bitte.
    Was wäre, wenn das größte Soziale Netzwerk von heute auf Morgen kostenpflichtig ist, was meinst du, wieviele Menschen da mit machen würden, weil sie abhängig davon sind. Und da ist mein Problem. Man gibt den Betreibern zu viel Macht, aber wir Menschen wollen es ja auch nicht anders. Hat man gut gesehen, bei der Abstimmung über die Nutzerrechte, da haben auch nur wenige mitgemacht. Man will sich offenbar diktieren lassen.

    So, das sind meine Gedanken zu deinen Gedanken.
    Einen schönen Tag dir noch und danke nochmal für den Kommentar.
    Mr. W.

  5. Sherry schreibt:

    Es sind viele Dinge, die einen in den Netzwerken Freundschaften knüpfen lassen. Manchmal ist es einfach nur eine einzige, schöne Erinnerung/Begegnung, die man miteinander geteilt hat. Manchmal nur ein Schulkamerade, der Zeugnis der eigenen Vergangenheit ist. Manchmal drückt man auf Gefällt mir, um gesehen zu werden und später ein Gefällt mir zu erhalten. [Unterschätzt die Wirkung von diesem positiven Verstärker nicht.] Manchmal will man durch die ganzen Statusmeldungen und die Uploads auch nur am Ende beweisen, dass man wirklich gelebt hat. Viel spielt da eine Rolle, vor allem der menschliche Drang nach Dazugehörigkeit. „Ich war dabei, unter Menschen, ich habe mein Leben ausgekostet, in die Ecke gekotzt, seht!“ Und nicht nur, dass die anderen das sehen sollen, diese Netzwerke erlauben dir sogar noch eine Chronik, die dir später, wenn du Großvater bist, zeigt, dass du tatsächlich gelebt hast und verrückt warst. So stellt man sich das vielleicht vor. Und am Ende kann man sagen, dass man nun in Ruhe sterben kann. Das ist okay.

    • Mr. Winterschein schreibt:

      Reicht da nicht auch das private Fotoalbum? Muss ich es gleich mit der ganzen Welt (theoretisch) teilen? Weiß ich nicht auch so, dass ich lebe? SInd meine Erinnerungen so fragil, dass ich es so festhalten muss? Werden dadurch nicht auch unsere Erlebnisse beliebig, wenn man, um sich daran zu erinnern, immer in die Chronik der Netzwerke gehen muss?

      • Sherry schreibt:

        Ich befürchte, so weit denken viele vielleicht gar nicht, weil FB nicht wichtig genug erscheint. Es wird als Unterhaltung verkauft und nimmt dann doch einen wichtigen Platz ein, ohne dass die Konsumenten es merken. Deshalb wird weiter fröhlich in der Statusmeldung erzählt, wann geschissen wurde. [Sorry, ich zensiere mich mal nicht.]

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