Aller Anfang ist schwierig

Wo kann man am besten wieder anfangen, wenn man lange nicht geschrieben hat? Ich habe mir die Frage gestellt, worüber ich schreiben könnte, wenn ich wieder richtig anfangen will meine Gedanken und Meinungen zu verfassen. Mir ist kein gutes Thema eingefallen und da habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wieso es einem so schwer fällt wieder einen Anfang zu finden?
Von mir selber kannte ich es zu Hochzeiten, dass ich nur so vor Ideen überquoll und meinen Schreibdrang kaum bändigen konnte. Und nun, fällt mir kein Thema ein, um wieder anzufangen, anzufangen mit einer so schönen Tätigkeit, nämlichen Menschen mit auf eine Reise durch die eigenen Gedanken zu nehmen, so dass sie die Gedanken, Ideen und Erfahrungen mit einem Teilen können, so dass sie aus den Fehler oder den Errungenschaften lernen können oder sie ihre Meinung dazu formulieren.
Aber interessanter wäre es doch nun zu ergründen wieso einem nichts einfällt, also wieso mir nichts eingefallen ist?
Habe ich mich zu lange dem Business abgewendet und nun meine Kreativität verloren? Oder macht sie gerade Urlaub und ist noch nicht wieder da, weil der Flieger Verspätung hat? Oder ist es ganz schlicht etwas, was man par tout nicht erzwingen kann, weil es eben gerade ein kreativer Prozess ist, der ganz alleine entstehen muss.
Kann man sich zur Kreativität antreiben? Kann man sich dazu antreiben eine Lücke im Kopf zu schließen, um das fehlenden Etwas einzufügen, damit man etwas neues erschaffen kann? Gelingt es einem dieses fehlende Etwas immer zu finden?
Es ist, ganz ohne Zweifel, ein schwieriger Prozess, den man ohne Übung, Hintergrundwissen und Erfahrung nur schwerlich bewältigen kann. Nun mag man sich vielleicht fragen, was ich damit nun genau meine.
Ich denke, dass ein Gedanke, der eine Fragestellung inne hat, auch immer Lücken in sich aufweist, nämlich die der Frage und diese gilt es, mit dem Wissen, welches man hat oder im Rahmen dieser Fragestellung zu erwerben hat, zu schließen, so dass etwas Neues entsteht, aber dafür gebraucht es ein wenig Übung. Vor allem muss man dabei bedanken, dass jede Frage ein anderes Wissen und eine andere Herangehensweise aufweist, die man kennen muss. Ein Mathematicus wird sich äußerst schwer damit tun eine Lösung in der Politikwissenschaft zu verstehen, und umgekehrt, weil das Wissen fehlt und beide unterschiedliche Lösungsstrategien gewohnt sind.
Ein wenig entfernt von der Ausgangslage, möchte ich doch nun zurück kommen.
Was hat das nun mit meiner Lage zu tun? Eigentlich, so denke ich zumindest, war ich doch in der Übung und hatte auch das nötige Wissen, um meine Fragen zu beantworten. Doch nun nicht mehr?
Ich denke in diesem Zusammenhang vielmehr das mir einfach kein Thema einfiel, welches mich zur Zeit sehr beschäftigt, bzw. ich habe mir noch nicht ausreichend Gedanken zu bestimmten Themen gemacht, so dass ich sie verschriftlichen könnte. Also kurzum, ich muss noch ein wenig denken.
Also mache ich mich mal ans Grübeln, damit hier mal wieder etwas mehr steht.

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4 Antworten zu Aller Anfang ist schwierig

  1. Ivea schreibt:

    Ich denke, der Stoff, der die besten Ideen erschafft, ist das Leben selbst. Wenn ich unkreativ bin, lasse ich den Gedanken an das Schreiben an sich fallen und gehe raus.. Wenn du von Menschen umgeben bist, ergeben sich Fragen und mögliche Erklärungen von selbst. Das Leben schreibt Geschichte 😉 Ganz von selbst, ob du möchtest oder nicht..

    Ralf König sagt über das Geheimnis einer guten Geschichte:
    Ein Drittel erlebt, ein Drittel gehört, ein Drittel gut erfunden.

    • Mr. Winterschein schreibt:

      Die Aussage von Ralf König finde ich super. Ich bin auch manchmal unterwegs und nehme daraus auch mal mehr oder weniger mit für die Texte, welche ich verfasse. Aber manchmal sitze ich auch einfach da und es überkommt mich und kann schreiben.
      Aber habe dank für das Zitat.

  2. freudefinder schreibt:

    und nun fließt es wieder, einfach schreiben, egal was, so habe ich gelernt, dann den Anfang wegstreichen, aber es fließt wieder.

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