Kennenlernen

In letzter Zeit kreisen meine Gedanken darum wie es sich mit dem Kennenlernen von anderen verhält. Man ist ja doch irgendwie immer ein wenig gehämt einfach sympathisch dreinblickende Mensche anzusprechen. Sie nach ihren Interessen und Gedanken zu befragen. Sie nach ihren Dasein zu befragen. Wieso man sich so scheut dies einfach mal zu tun, ist mir ein Rätsel. Ich weiß nur, dass ich von Zeit zu Zeit Anwandlungen habe, in denen ich vollkommen fremde Mensche kennenlernen möchte. Ich habe bereits einige andere Blogger angeschrieben udn zu ihnen Kontakt aufgenommen. Es hat zu sehr schönen E-Mail-Kontakten geführt.
Ich denke, dass die Angst zu sich blamieren ein großer Faktor ist, der einen davor zurückschrecken lässt. Aber warum sollte so etwas blamabel sein? Wir suchen doch nur den Kontakt. Wenn der Gegenüber keine Lust auf eine Unterhaltung hat, dann soll er dies einfach sagen, da ist doch nichts dabei und stellt, für mich zumindest, kein Problem dar. Dies ist doch auch kein Rückschlag oder Abfuhr, sondern lediglich der momentan Gefühlszustand der anderen Person. Ich sage auch meine Mitmenschen gelegentlich das ich keine Lust auf eine Unterhaltung habe. Warum teilen wir nicht vielmehr mit, was uns gerade so beschäftigt. Warum sagen wir unseren Gegenüber nicht einfach mal, dass wir denke, dass er ein sympathisches Gesicht hat. All das aus Furcht davor, dass wir uns und unsere Gedanken offenbaren.
Wir als Blogger sind stellenweise schon ein STück weiter. So schreiben wir hier dich oft über Gefühle, die auch uns selbst sehr nahe sind, aber durch die Anonymisierung schützen wir uns vor den Meinungen, die von Außen auf uns eindringen. Vor Meinung von Menschen, die wir nicht kennen und nicht einschätzen können. Aber da ich jemand bin, der gerne neue Kontakte knüpft, rufe ich hiermit zu einer Kontaktaufnahmen mit mir auf. Also wer Lust mich näher kennenzulernen, soll mir einfach eine Nachricht schicken. E-Mail findet auch irgendwo hier. Also nur zu. Lernt neue Menschen kennen.

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6 Antworten zu Kennenlernen

  1. Kiira schreibt:

    Guten Abend, Mr. Winterschein 🙂
    Einen interessanten Post hast du da verfasst. Ich denke, dass Menschen oft nicht laut aussprechen wollen, dass sie gerade keine Lust haben, weil sie nicht unhöflich erscheinen wollen. Da ehre ich deine Einstellung sehr, ab und an wirklich zu sagen, dass du momentan keine Lust auf eine Unterhaltung hast.

    Lieben Gruß, Kiira

    • Mr. Winterschein schreibt:

      Moin,
      ich weiß nicht, ob es nicht sogar unhöflicher ist jemanden „zu zuhören“, wenn man sich eigentlich nicht in der Lage/Stimmung dazu fühlt. Ist das nicht auch für die Gefühle und Gedanken des anderen unhöflich, dass man sie nur mit einem halben Ohr wahrnimmt?
      So, sehe ich das zumindest.
      Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar.
      Mr. W.

      • Kiira schreibt:

        Guten Abend, lieber Mr. W.
        Jemandem mit nur halben Ohr zuzuhören ist sicherlich unhöflich. Ich dachte da eher an die Menschen, die sich in solchen Momenten zurückstellen und zuhören, obwohl sie eigentlich gar keine Lust (weil Gedanken woanders hingehen möchten) haben. Diese hören dann ja mit beiden Ohren zu. Entweder, weil sie gesellschaftlich gut herausstechen möchten; oder weil der gegenüber ihnen wichtig ist.

        Lieben Gruß, Kiira

        • Mr. Winterschein schreibt:

          Moin Kiira,
          das kann gut sein, aber hören diese Personen denn wirklich mit beiden Ohren zu? Sie sie nicht zu sehr durch ihrer Unlust/Gedanken bestimmt, so dass sie dem Gegenüber nicht so zuhören und dann unterstützen wie sie es sonst täten?
          Was bin ich denn für ein Gesprächspartner, wenn ich mit meinen Gedanken immer woanders bin? Kein besonders guter.
          Lieb Grüße.
          Mr. W.

  2. Sherry schreibt:

    Ganz ehrlich, ich sehe das auch so. Warum sollte das peinlich sein? Ich habe solche Anwandlungen auch, manchmal kommt es vor, dass ich Menschen einfach anlächele oder morgens grüße. Und meistens ist es doch so, dass sie sich freuen. Wenn ich im Zug oder in der Bahn Süßigkeiten esse (z.B. Weingummis), biete ich das meinen Sitznachbarn auch grundsätzlich an. Sie schauen zwar etwas verdutzt, aber freuen sich sehr. Und man beginnt, sich zu unterhalten!

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