Die Zeit ist ganz allein

Stelle dir vor. Ein Raum. Weiß gestrichen, keine Bilder und ein Fenster. In diesem weißen Raum stehen ein Stuhl und ein Tisch. Niemand ist hier. Es ist still. Es ist so ruhig hier, dass man den Aufprall eine Stecknadel hören würde, wenn da nicht dieses eine Geräusch wäre. Tick Tack Tick Tack Tick Tack. An der Wand hängt eine Uhr. Schlicht und einfach, wie vom Bahnhof. Ihre großen schwarzen Zeiger sind gegen Mitternacht gerichtet und der kleine Rote. Er tickt vor sich her. Gibt sich allergrößte Mühe den Ansprüchen der anderen zu genügen und so kämpft er sich voran. Der Zwölf entgegen. Doch auf diesem steinigen Weg ist so manches Hinderniss. Die anderen, welche schon oben sind, belächeln ihn. Er ist alleine auf seinem Weg. Hat er doch das Gefühl immer mehr zu tun als die anderen und doch nicht weiterzukommen. Niemand hier der sein Werk schätzt. Und doch hat er noch das größte Potenzial. Ist er doch noch nicht oben angekommen. Er kann sich noch steigern, den steilen Berg erklimmen, wohingegen die anderen, wenn sie nicht aufpassen, ganz schnell wieder fallen. Er hat gelernt nach dem Fallen wieder aufzustehen und weiterzukämpfen, doch wie sieht es mit den anderen aus? Doch all dieser Dinge zum Trotz fühlt er sich auf seinem Weg nach oben sehr allein, niemand da der ihn wahrnimmt. Niemand da, der auf ihn achtet und Niemand da, den es interessiert wie er sich fühlt. Die Zeit ist allein.

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