In zehn Jahren

Der Wecker klingelt. Es ist meiner. Dieser Ton, welcher so einzigartig ist wie kein anderer, ist meiner. Ich höre mein Lieblingslied zum Aufstehen, so kann ein Tag doch ruhig beginnen. Ich stelle ihn ab. Die Ruhe liegt im Raum als würde sie selber noch unter einer Decke stecken und noch nicht bereit sein aufzustehen. Von der Seite höre ich im dämmerlicht ein leises Stöhnen. Es klingt unwillig, als wollte es sagen, dass man noch nicht aufstehen soll. Lieber noch ein paar Stunden weiterschlafen. Ich drehe mich um und dort liegst du. Du siehst ein wenig eingedrückt aus. Das Kissen hat doch die ein oder andere Kraterlandschaft auf deinem Gesicht hinterlassen und damit es sich besser glättet, gebe ich dir einen Kuss auf eben diese. Die Decke spannt sich auf der Höhe deines Bauches, wie eine Zirkuszelt. Ich lege meine Hand sachte darauf. Du lächelst leicht und ich stehe auf. Durch die Vorhänge kündigt sich bereits der neue Tage mit einigen spärlichen Sonnenstrahlen an. Der Gang durchs Bad ist routiniert und eingespielt. Das Bad und ich sind eine eingespieltes Team, jeder weiß, was er zu tun hat und wie es geht und so bin ich in windeseile fertig. Sehe nett und adrett aus. Frisch rasiert und mit Deo behaftet gehe ich leisen Schrittes durchs aus. Im morgendlichen Schlummer wirkt das haus leicht gespenstisch. Hier knack mal eine Stufe unter meinen Füßen und dort quietscht eine Tür, der ich schon vor Monaten vorhatte ihr diese Abart auszutreiben.
Ich öffen die Haustür. Der Geruch von nassem Gras under Tau liegen in der Luft, alles ist mit einer feuchten Schicht bedeckt, als würde die ganze Welt gerade duschen. Ich angel die zeitung aus dem Briefkasten. Ich klemme sie mir unter den Arm und schlender in die Küche, auf dem Weg dorthin erspähe ich den Kater wie er vollkommen entspannt auf der Couch liegt. Alle viere von sich gereckt liegt er dort und blinzelt mich an.
Kurz vor der Küche holt er mich an. Ich werfe die Zeitung auf die Arbeitsfläche. Der kater schlängelt sich um meine Beine. Wir wechseln ein paar morgendliche Worte und ich mache ihm sein Frühstück. Danach setze ich das Wasser auf und decke den Tisch. Das bordelnde Wasser schütte ich in einen großen Becher in dem bereits ein Teebeutel hängt, als wäre er ein Bungeespringer.
Ich höre das Knistern der Kluntje, wenn das heiße Wasser sie bricht. Ein wohltuendes Geräusch. Der Rest wird in eine Kanne mit Tee gefüllt. Ich breite die Zeitung aus und erlese mir das Aktuellste. Es vergehen einige Momente der Stille, in denen ich das goldene Braun meine Kehle hinunter rinnen lasse und in denen ich lese. Und dann höre ich von oben, wie sich dort Leben regt. Schritte nähern sich und ein wenig später spüre ich deinen Bauch an meinem Rücken. Du legst deine Hände auf meinen Bauch und wünscht mir einen guten Morgen. Ich drehe mich um und blicke dir in dein Gesicht. Die Krater sind verschwunden und eine seidenglatte Haut ist da, welche ein liebevolles Lächeln trägt. Ich gebe dir einen Kuss auf die feurig roten Lippen. Ich erkundige mich, wie dich Hypnos empfangen hat und wir beginnen unseren täglichen Ablauf. Ich gebe dir eine Kurzzusammenfassung der Zeitung und wir unterhalten uns darüber und dann zur rechten Zeit. Gehe ich nach oben und wecke die Kleine. Sie liegt noch tief schlafenden in ihrem pinken Bettbezug eingemummelt und schläft den Schlaf der gerechten. Ich streichel ihr sachte über die Haare und flüstere ihr leise ins Ohr, dass ein neuer Tag beginnt. Sie regt sich und streckt sich. erwacht langsam aus ihrem Schlaf und blinzelt mich verschlafen an. Ich wünsche ihr einen guten Morgen und sie streckt mir die Arme entgegen. Ich beuge mich nach Vorne und sie umklammert, wie eine Affenjunges, meinen Hals. Ich greife um sie und ziehe sie aus dem Bett. Unser moprgendlichen Ritual. Dann drücke ich sie ganz doll und setze sie auf dem Boden wieder ab. Wir unterhalten uns darüber, was sie denn gerne anziehen möchte und so machen wir eine wilde Fahrt durch ihren Kleiderschrank, welcher vermutlich größer ist, als der meine. Nachdem sie das Bad aufgesucht hat und sich eingekleidet hat, folgt sie mir nach unten.Mutter wird mit einem großen Schmatza begrüßt und wir frühstücken zusammen. Wir unterhalten uns, was denn Heute so ansteht und was wir dann noch so vorhaben. Nachdem jeder informiert ist, gehe ich zur Arbeit.
Ich schwinge mich auf mein Rad und fahre geschwindt dorthin. Die Abreit mit den jungen Erwachsen macht Spaß. Ich fordere sie heraus ihre Grenzen jeden Tag aufs neue zu überwinden. Wir arbeiten zusammen an ihnen und es macht Spaß. Pünktlich zum Mittag verlasse ich diese Einrichtung. Eine halbe Stelle ist schon etwas Feines. Auf dem Weg kaufe ich noch einen Blumenstrauss mit sieben roten Rosen und dann hole ich die Kleine vom Kindergarten ab. Wir fahren zusammen nach Hause. Es ist schönes Wetter.
Ich koche uns etwas und lasse sie helfen. Währenddessen erzählt sie mir, was so passiert ist im Kindergarten und dann gibt es auch schon unser super leckeres Essen.
da sie sich Heute nicht verabredet hat, spiele ich den Nachmittag mit ihr. Doch zuvor stelle ich meiner Frau die Blumen hin, so dass sie sich daran erfreuen kann. Gegen 16:00Uhr ist auch sie Daheim. Sei ist erfreut über die Rosen und unser Wechsel findet statt. Ab nun kümmerst sie sich ein wenig um die Kleine und ich setze mich an die Arbeit. Der Unterricht will schließlich vorbereitet werden. Zu 18:30Uhr gibt es dann ein gemeinsames Abendbrot, wo wir dann den Tag nach Mal Revue passieren lassen und dann wird noch ein kleines Spiel gespielt. ich gehe wohlmöglich noch zum SPort und bin dann erst gegen 22:00Uhr wieder da und die kleine schläft. Ich arbeite noch eine Weile und dann geselle ich mich zu dir ins Bett und kann seelenruhig nächtigen, denn ich, dass ich euch am nächsten Morgen wieder um mich habe.

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