Mit dir

Ich sitze auf der Couch. Draußen ist es hell. Die Sonne scheint herein, wie einer der Scheinwerfer vom Fussballstadion. Durch den Vorhang des gleißenden Lichts gleitet ein schmaler Schatten hindurch und bleibt an der Gartentür stehen.
Ich vernehme das leise gleiten der Schiebetür. Frische Luft strömt in den Raum und erfüllt ihn mit Klarheit und angenehmer Kühle. Mit einem Mal dringt das Gezwitscher der Vögel an meine Ohren, die sich gerade im Balztanz befinden.
Meine Augen gewöhnen sich nur langsam an das Licht und nach mehrfachem fokussieren nehme ich dich dann auch schlussendlich wahr. Wie du dort in der Tür stehst und nach Draußen schaust. Dein seidenglattes schwarzes Haar fällt dir über den Rücken entlang, wie ein Wasserstrom, der sich seinen Weg bahnt. Die eine Hand an der Tür ruhend, scheinst du den Atem der Welt in dich aufzunehmen. Du wendest deinen Oberkörper zu mir und blickst mich mit deinen nachtschwarzen Augen an. Ruhe kehrt in mir ein, wie dein Blick auf mir verweilt. Du wirfst mir ein Lächeln zu und winkst mir dir zu folgen. Egal wo du nun hingehst. Ich gehe mit dir.

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2 Antworten zu Mit dir

  1. Ivea schreibt:

    Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm;
    Da war’s um ihn geschehn;
    Halb zog sie ihn, halb sank er hin
    Und ward nicht mehr gesehn.

    Goethe

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