Der Kampf

Im Leben läuft seltenst alles nach Plan, aber wäre dies auch interessant? Wir Menschen suchen uns zu gerne immer den leichtesten Weg um auch Konflikten zu entgehen. Wir neigen dazu uns selbst aufzugeben und nicht mehr kämpfen zu wollen. Aber müssen wir für unsere Träume und Ideale nicht aufstehen und etwas tun? Wobei… Muss man wirklich gleich so hoch stapeln und dies nur auf Träume und Ideale beziehen? Sollten man nicht wesentlich tiefer und basaler beginnen. Nämlich bei einem selbst. Lohnt es nicht für sich selbst zu kämpfen? Lohnt es nicht für die Menschen aufzustehen, die man liebt und schätzt? Gehen wir nicht für uns selbst viel zu selten auf die Barrikaden? Hören wir nicht viel zu selten auf die Signale unseres Körpers, wenn er uns mal wieder versucht mitzuteilen, dass es in der bisherigen Art und Weise nicht weitergehen kann?
Der leichteste Weg ist zumeist der Weg der Resignation. Der Hingabe zur Passivität. Man ergeht in den negativen Gefühlen und es wirkt wie ein Sog. Je länger man wartet den Weg zu gehen, desto schwieriger wird die Befreiung.
Aber ein solches Leben im Müßiggang eines Sandlochs ist nicht sonderlich erstrebenswert. Wäre es nicht umso schöner aufzustehen und sich dem inneren Widersacher zu stellen und ihm die Meinung zu sagen. Ihm zu sagen, was man von ihm hält und ihm zu sagen, dass er sich doch gefälligst verpissen soll? Aktivität ist gefragt und zwar nicht nur für einen selbst, sondern auch für die Menschen, die einen Umgeben. Man kann jemand nur adäquat helfen, wenn die eigene Standfestigkeit gegeben ist.
Es mag zumeist furchteinflößend sein sich der Welt dort draußen zu stellen, welche mit all ihren Erdrückenden Ereignissen wie einem Mahlstein auf einem lastet, dennoch liegt es einem selbst mit diesem Mahlstein eine unüberwindbare Schlucht zu überspringen. Dies erfordert Mut und die Willenskraft dazu. Es fordert aber auch genauso die Kenntnis der eigenen Stärken und Schwächen, welche geschickt genutzt werden können, um das Leben zu meistern und dabei glücklich und zufrieden zu sein. Das Leben ist ganz offensichtlich nichts für Feiglinge und gerade aus diesem Grund brauchen wir alle unseren eigenen Mut und die Unterstützung von anderen um es erfolgreich bewältigen zu können. Alleine sind wir schwach, aber gemeinsame können wir Dinge verrichten, die außerhalb jedweder Vorstellungskraft liegt.

Inspiriert durch den Film „Das Leben ist nichts für Feiglinge“

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