Neid

Neid ist der intensive negative Gefühlszustand von Menschen, wenn sie den Besitz, Erfolg, den körperlichen Vorzug oder das Glück eines anderen beobachten können, das sie nicht haben, aber ihm missgönnen. Jemand, der einen anderen beneidet, missgönnt ihm als seinen positiven Vorzug, aber wieso machen wir so etwas? Wäre es nicht um einiges schöner und auch für uns selbst besser, wenn wir mit diesem Menschen das Gefühl der Freude teilen? Wäre es nicht ungemein besser, wenn auch andere Menschen mit uns unsere Erfolgserlebnisse teilen, anstatt uns diesen zu missgönnen? Wieso ärgert es uns, wenn jemand ein freudiges Erlebnis hat, welches wir noch nicht hatten? Wieso ist es für uns so schwierig jemanden zu sehen, dass er etwas hat, was wir nicht haben? Wollen wir immer alles haben oder ist es etwas ganz anderes? Sind wir so sehr Egoisten, dass wir alles für uns haben wollen, sogar den kleinen Glücksmoment des Gegenübers? Antworten kann ich keine liefern, dies wäre vermutlich auch zu schön, aber ich kann sagen, was aus diesem Neid erwächst. Es entstehen lauter negative Gefühle, die uns selbst weiter einen Abgrund entgegenblicken lassen, den wir für uns selbst nicht wählen würden. Doch haben wir uns diesen Weg selbstständig ausgesucht, in dem wir begonnen haben jemanden zu beneiden. Durch diesen Schritt haben wir uns selbst in den Abgrund ohne Boden gestürzt. Wir fallen unaufhaltsam in unsere unheilsamen Gefühle und Gedanken. Soll man sich dies wirklich dauernd antun? Ständiges neiden und dann versinken im Dunkel unserer Seele führt doch lediglich zu einem unausweichlichen Weg in eine Abwärtsspirale, die wir dann vermutlich nicht ohne die Hilfe der anderen durchbrechen können.
Aber wir sind nicht gezwungen diesen Weg zu gehen! Wieso freuen wir uns nicht einfach mit den anderen Menschen? Wieso zeigen wir nicht einfach Mitgefühl? Ein Gefühl der Freude ist doch wesentlich ergiebiger als der Trend in die Dunkelheit. Motiviert uns nicht die Freude auch solche oder ähnliche Glückmomente anzustreben? Wenn ich freudig bin fällt es mir doch bedeutend leichter andere glückliche Momente zu erkennen und sie auf mich wirken zu lassen. Aber wenn ich in einer negativen Grundstimmung bin, erscheint mir die Welt sogleich viel düsterer. Alles und Jeder wird für mich zu einem nervigen Faktor, welcher mich noch finsterer dreinblicken lässt, aber dies ist nicht schön. Einen Weg sollte man gehen, aber nicht allein. Einsamkeit kann der Beginn von Neid sein. Neid auf die Menschen, die zusammen wandeln auf diesem Planeten. So wäre es doch bedeutend schöner mit anderen zu gehen. Sich auszutauschen. Die Erlebnisse der Anderen anzuerkennen und sich mit ihnen zu freuen, dann haben auch wir die Chance, dass sie sich mit uns freuen und dies nicht etwas, was wir uns wünschen?

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