Einigkeit

Ich verstehe nicht, wieso sich so viel Menschen darüber aufregen, dass die Menschen auf diesem Planten nicht einig zusammenleben. Meiner Meinung sind sie sich sehr einig. Sie sind sich einig darin, dass sie sich mit Zwietracht und Frucht gegenüberstehen. Sie beäugen sich und nicht mal seinem Nebenmann kann man trauen. Dies schafft doch ein wunderbare Einigkeit. Wieso sollte man sich auch gegenseitig gern haben und Vertrauen verteilen? Wieso sollte ein Staat auch für seine Bevölkerung da sein? Stattdessen ist es doch viel besser dieses zu überwachen oder es zu unterdrücken. Noch viel besser ist es die anderen gleich mit einem atomaren Erstschlagwaffe zu vernichten, denn sie würde es auch machen, wenn sie wollten. Wieso dann nicht der erste sein?
Also daher denke, dass wir uns alle sehr einig sind. Es wird gleich gedacht. Die gleichen Ziele werden verfolgt. Es wird doch am gleichen Strang gezogen. Die anderen vernichten bevor sie es bei mir versuchen . Mir selbst einen Vorteil verschaffen, bevor die anderen es versuchen. Zwietracht sähen, bevor die anderen gegen mich tätig werden.
Also ich finde, dass hier gute Arbeit geleistet wird!
Natürlich sehe ich dies nicht so. Aber zugeben muss man schon, dass das Vorgehen der großen recht ähnlich ist. Aber wie sollte es wirklich sein?
Wir sollten langsam verstehen , dass wir uns diesen Planten teilen, der nur einer von Millionen ist. Einer von Millionen, die möglicherweise bewohnt sind. Er sollten langsam verstehen, dass Zusammenarbeit nicht nur aus ökonomischen Aspekten einen Gewinn liefert, sondern auch aus gesellschaftlicher Sicht. Auch aus kultureller Sicht wäre der Frieden der Völker ein Zugewinn, den wir bitter nötig haben. Sollten wir den Hass, der von irgendwoher kommt, nicht mal langsam hinter uns lassen? Wer will denn schon in Frucht und Hass leben? Dies macht doch nur blind für die wirklich wichtigen Dinge im Leben, wie Zuneigung und Freude. Woher kommt er dieser Hass, der die Menschen antreibt? Kommt es von den Religion? kommt er von dem ungewohnten? Kommt er vor der Angst gegenüber Kulturen, die wir nicht verstehen? Dies ist doch alles unwichtig. Ist die Gemeinsamkeit ein Mensch zu sein viel wichtiger? Ein lebendes, fühlendes Wesen zu sein, scheint wohl nichts zu bedeuten. Wieso verstehen die großen ach so schlauen Führer der Nationen nicht, wieso dies kein Weg sein kann. Es muss jemand den Mut aufbringen und anders sein! Es muss jemand den Mut aufbringen und aufstehen und den ewigen Kreislauf des Hasses beenden. Es muss jemand den Mut haben und zeigen, was Einigkeit ist.

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4 Antworten zu Einigkeit

  1. IVEA schreibt:

    Sowohl Konkurenz als auch Kooperation sind tief im Menschen verankert. Was man bei all den schrecklichen Dingen, die passieren oft übersieht, ist, dass eigentlich Kooperation der Normalfall ist. Die meisten Menschen sind erschüttert, wenn jemand umgebracht wird, und empört, wenn man sie bestiehlt (oder Steuern hinterzieht), weil es nicht dem entspricht, was wir für normal oder angemessen halten. Deswegen finden wir es unter normalen Umständen abstoßend, wenn jemand allzu offensichtliches Konkurenzdenken an den Tag legt und es ist viel wichtiger in seinem sozialen Umfeld verankert zu sein. Sich an vereinbarte Regeln zu halten ist für einen großen Teil der Menschen in einer funktionierenden Gesellschaft selbstverständlich. Man will ja geachtet und geliebt werden.
    Insofern ist es eigentlich erstaunlich, dass sich die Menschen in größeren Zusammenhängen wie Staaten, Kulturen und Religionen liebend gern die Köpfe einschlagen. Ich vermute das geschieht, wie du sagst, aus Unwissenheit und Angst. Eben weil man den Zusammenhalt in der Gruppe will, grenzt man sich von anderen ab. Vorurteile und Ängste entstehen schnell, wenn man sich nicht gut kennt. Die Angst entsteht aus sozialer Ungleichheit und oft auch aus purer Not. Jene, die nichts haben fühlen sich im Stich gelassen und benachteiligt und jene, die etwas haben, fürchten den sozialen Abstieg. Weil ihnen nichts anderes übrig bleibt, um zu überleben und eine menschenwürdige Existenz aufzubauen, greifen die Benachteiligten zu Gewalt, was man ihnen eigentlich kaum verübeln kann..
    und dann gibt es immernoch die, die von dieser Situation der sozialen Ungleichheit und der konkurierenden Staaten profitieren, wiel sie zum Beispiel Waffen verkaufen oder mit Nahrungsmittelspekulation reich werden. DIe Konzerne sind inzwischen überall dort gerne Mitspieler, wo sich mit Armut mehr Geld verdienen lässt.. was wiederrum die Wut der Menschen schürt, die arm sind.. und so dreht sich alles in einer Abwärtspirale.
    Kann man dem also entkommen?
    Du sagst, jemand müsste anders sein und den Mut haben, den Menschen zu zeigen, was Einigkeit ist.. dem stimme ich zu, nur müssten es viele sein! Um die Probleme dieser Welt zu lösen reicht es nicht, das einer, sei er ein Politiker oder Präsident ein Machtwort spricht. Man muss die Wurzel des Übels bekämpfen. Die fünf bis zehn Prozent der Menschen, die über die Hälfte des Kapitals und der Produktionsmittel besitzen, müssten abgeben und alle müssten lernen, dass teilen sich am Ende für alle lohnt.. und natürlich müsste man auch die Umwelt viel mehr schützen, denn sonst zerstört man die Ressourcen, die für einen weltweiten Wohlstand und sozialen Frieden elementar sind. Letztendlich müssten die Menschen lernen, dass ein lebendes, fühlendes Wesen in einer lebendigen Welt zu sein viel lohnenswerter ist, als materielle Güter und Geld anzuhäufen. Manchmal fürchte ich jedoch, dass unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft, wie sie jetzt sind, nur immer mehr verzerren was echtes Glück und glücklich sein bedeutet. Nämlich Teil einer Gemeinschaft zu sein, in der man sich entfalten kann und trotzdem dazu gehört, in der man die Chance hat sein Leben zu gestalten, statt einfach nur zu überleben.

    • Mr. Winterschein schreibt:

      Heyho,
      ich finde deinen beitrag extrem gut und er regt schön zum Denken an. Eine Information möchte ich dazu nur geben. In der Wirtschaftswissenschaft wird davon ausgegangen, dass Konkurrenz zu Innovationen führt, weshalb es so etwas wie das Bundeskartellamt gibt, welches dafür sorgt, dass Kooperationen in einem größerem Rahmen nicht stattfinden, da diese ja wettbewerbschädigend sind – im Sinne der Innovation und einer möglichen Monopolstellung. Ich denke, dass man Seiten über dieses Thema füllen kann und wir sehr bald bei elementareren Dingen landen, die du auch schon genannt hast – nämlich Glück etc.

  2. Sherry schreibt:

    Ich glaube, mit Einigkeit ist eher Einheit gemeint. Und das, was du beschreibst, ist nun einmal keine Einheit, sondern Trennung, eigentlich eine Form von Faschismus!

    • Mr. Winterschein schreibt:

      Zugegebenermaßen habe ich den Artikel nun nicht mehr hunderprozentig im Kopf, aber über deine Wortwahl des Faschisumus musste ich kurz stutzen und nachdenken. Ich habe mir die Bedeutung des Wortes „Faschismus“ herangezogen und geguckt was du meinen könntest. Der Duden definiert das ganze wie folgt: „nach dem Führerprinzip organisierte, nationalistische, antidemokratische, rechtsradikale Bewegung, Ideologie“. „nach dem Führerprinzip organisierte“ kann man durchaus so stehen lassen. Wir haben unsere Führer in den Ländern und in unserem Denken. Vielleicht ist hier auch das Gesellschaftliche Denken dieses führende Prinzip. „nationalistische“ ja, es wird versucht sich vor anderen abzugrenzen und zu „schützen“. „antidemokratische“ es wird auch mit nicht demokratischen Mitteln vorgegegangen. „rechtsradikale Bewegung“ Krieg, die Verachtung von anders Denkenden, auch dies ist nachvollziehbar und „Ideologie“ wenn man diesem gesammten Konzept etwas länger nachgeht und das ist wohl leider der Fall, da es stets wieder in der Menschheit auftaucht, können wir wohl auch leider davon reden. Ich muss dir dann wohl zustimmen. Danke für diese Anregung, so habe ich es noch nie gesehen.

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