Ein Traum

Ein Traum ist doch manchmal etwas Schönes. Er ist wie watte und schließt sich so schon sanft um einen. Egal was von Außen kommt, es bleibt bestehen. Er schottet uns ab von der Welt und ihrer harten Realität, die leider so oft kalt und nass ist. Voller verwirrende Gefühle, welche wir nicht verstehen und wenn wir sie verstanden haben, ist dort noch so viel mehr, was sich anschließt und uns erneut mit Fragen zurück lässt. Aber in diesem Traum, da ist alles toll. Da kann man sich vorstellen, was man möchte. Ob man nun der Retter der Nation oder einfach entspannt an einem See liegt, alles ist möglich – wäre natürlich noch schöner, wenn es in der Realität so wäre. Wenn in der Realität alle zu einem aufblicken würden oder man schön entspannt das Plätschern des Wasser lauschen könnte, aber dafür müsste man sich anstrengen und etwas tun. Man müsste an sich arbeiten, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten nutzen und weiterentwickeln. Oder auch einfach mal den Arsch von der Couch bekommen und hinaus gehen und zum See fahren, sich dort hinsetzen und der Welt und ihren Geräuschen lauschen. Allerdings ist all das mit Anstrengungen verbunden, welche es zu überwinden gilt. Der Traum ist so leicht. Man legt sich auf das Bett oder sitzt irgendwo apatisch und lässt seine Phantasie kreisen. Kreisen um die ganzen schönen Dinge, wie ein Buch schreiben und groß rauskommen. Aber dadurch geschieht dies doch nicht. Der Apathie zum Trotz sollte man sich hinsetzen und seine Gedanken verschriftlichen, andere daran teilhaben lassen und sich durch die Kritik und Würdigungen der anderen Berauschen lassen, so dass man fällt, wie das Wasser eines Wasserfalls, und alles zu einem Selbstläufer wird. Dieser Fluss zihet einen mit und sorgt dafür, dass man das Leben bestreitet, aber man muss erstmal beginnen sich von diesem Treiben zu lassen. Dafür muss man allerdings so viel Mut besitzen und sich in Flussbett bewegen. Ab und an benötigt es einfach etwas Mut seinen Träumen Ausdruck zu verleihen. Und ab und an ist dafür nur ein Schritt nötig.

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2 Antworten zu Ein Traum

  1. Kiira schreibt:

    Lieber Mr. Winterschein,
    Das hast du sehr schön in Worte gefasst. Mir gefällt besonders das Bild .. dieser Prozess mit dem Wasser besonders gut. Zwar hört man ganz oft da draußen, dass etwas fließen muss,.. aber .. gerade habe ich das Gefühl, dieser Weisheit ein Stück näher gekommen zu sein.

    so dass man fällt, wie das Wasser eines Wasserfalls, und alles zu einem Selbstläufer wird. Dieser Fluss zihet einen mit und sorgt dafür,

    Dieses Hineinfallen .. das trifft mich gerade und ich kann das Ganze etwas besser nachvollziehen.
    Lieben Dank dafür!

    Kiira

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