So frage…

Ich sehe es dir doch an. Du brauchst es nicht vor mir zu verbergen. Ob ich weiß, wie du dich fühlst? Das kann ich dir nicht sagen. Vermutlich nicht, aber was ich dir sagen kann, ist, dass ich deine Worte verstehen. Ich verstehe, dass es dich schmerzt und dass du Gefangene deiner eigenen Geschichte bist. Ich sehe es doch in deinen Augen, wenn du mich anblickst. Dort ist dieser Drang, die Dinge ändern zu wollen. Alles anders zu machen, als man es dir vorlebte. Dich von den Ketten deiner Eltern zu entreißen und sich ein eigenes freies Leben aufzubauen, in dem du dir selbst die Ketten anlegst, wenn du es für nötig hältst. Ob mich das beängstigt dies zu sehen? Nein, beängstigen tut mich das nicht, es macht mich traurig auf der einen Seite, dass du diese Last mit dir trägst und es zeigt mir auf der anderen Seite, dass dort ein starker Mensch ist, welcher den Versuch unternimmt auf eigenen Beinen zu stehen und zu gehen. Welcher versucht die Welt für sich selbst begreiflich und fastbar zu machen. Die Welt zu einem besseren Ort für sich und die anderen zu machen, indem du versuchst deine Vergangheit zu etwas zu Wandeln, welches dir und anderen Kraft gibt, indem erkant wird, dass man selbst aus soetwas herausfinden kann. Trotz der Schwärze, die dich umgab, hast du dein Licht gefunden, welches dir hilft und diese Hilfestellung willst du anderen auch geben, damit sie nicht länger in ihrer Finsternis umherirren. Ich sehe doch, wie deine Muskeln zittern vor Anspannung. Sie wollen etwas tun, die Steine ins Rollen bringen. Die Menschen mitreißen an einen Ort, der anders ist, als den, den sie nun kennen und ertragen müssen. Ob ich denke, dass du die Kraft dazu hast? Ich denke, dass du von deinem ungebrochenen Willen her dazu in der Lage bist. Die Jahre der Knechtschaft haben dich nicht vernichtet. Sie haben dich nicht zu einem Sklaven gemacht, der willfährig durch die Lande streift. Dein Wille ist da und er ist ungebrochener denn je. Leider muss ich dir ganz nüchtern sagen, dass ich nicht glaube, dass du die Welt verändern wirst, aber was du schaffen kannst, ist ein Leuchtfeuer in den Köpfen der Menschen zu entfachen, welches sich über ihr Sein hinaustragen lässt. Sie werden es verbreiten und schon bald, du wirst vielleicht nicht mehr sein, werden deine Gedanken in den Köpfen unzähliger Menschen sein. Deine Ideen könnten Generationen von Menschen beeinflussen. Ihnen helfen und ihnen Hoffnung geben. Aus diesem Grund, denke bitte nicht zu kurzfristig. Denke weit. Denke in die Zukunft, welche nicht mehr deine sein wird und wenn du das tust, ja, dann kann ich dir sagen, dass du oder zumindest deine Gedanken die Welt verändern können. Ob ich denke, dass dir Leute zuhören werden? Wieso fragst du das? Weil du von eher kleiner Statur bist? Mache dir darüber mal keine Sorgen. Ein Podium kann einen Menschen größer wirken lassen, aber nein, Spaß beiseite. Es gab und gibt große Menschen der Geschichte, deren Körpergröße deine unterschreitet und ihnen wird Gehör geschenkt und weißt du warum? Weil das was sie sagen sie auch ernst meinen. Sie haben die Überzeugen in ihren Worten, welche ihnen Gehör verleiht, welche ihnen auch Größe verleiht. Also sage ich dir, dass dir die Leute lauschen werden, solange du das, was du sagst, auch so meinst. Solange du selbst an deinen eigenen Worten nicht zweifelst. Solange du deine Worte auch lebst. Solange wird es Menschen geben, welche die Saat deiner Gedanken in sich tragen und möglicherweise wird sie keimen und eines Tages selber Früchte trage, dessen Samen sich in die Welt verbreiten werden.
Aber wieso fragst du mich das alles? Wieso glaubst du nicht selbst an deine eigenen Stärken? Weil du Zweifel hast! Die haben wir alle und zwar immer. Man zweifelt stets und das ist gut. Es hilft Dinge zu überdenken, sich möglicherweise auch auf andere Blickwinkel einzulassen. Was nicht geschehen sollte ist, dass du dich von deinen Zweifeln übermannen lässt. Es muss einen Punkt geben, an dem du die bisherigen Überlegungen in die Tat umsetzt. Es einfach machst und dabei zufrieden sein kannst. Versuche nicht so viel Wert auf die Meinungen von Menschen zu legen, die nicht deine Freunde sind. Denn sie wissen nicht wer du bist und sie haben nicht das Recht dich zu kritisieren, zumindest nicht deine Person. Sie wissen nicht, was du durchlitten hast, welche Wege du gegangen bist, um Heute hier zu stehen. Sie können nicht empfinden, was du empfunden hast und sie werden dich immer be- und vielleicht sogar verurteilen, weil du nicht in ihr Denken passt, aber davon lasse dich nicht abhalten. Die Meinungn von Menschen, die keine Ahnung haben, kann und darf nicht ausschlaggebend sein. Wie wäre es denn wenn sich ein Quantenphysiker zum Ackerbau äußern würde? Er hätte auch keine Ahnung und die Landwirte würde ihn belächeln und zwar mit Recht. Daher belächel die Quantephysiker, welcher versuche sich mit Dingen zu beschäftigen, von denen sie keine Ahnung haben.
Stopp, keine Fragen mehr! Nun bin ich dran. Wenn ich dich nun vor diesen Spiegel stelle. So frage ich dich! Was siehst du?

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