Änderungen 01

„Ich werde ja nicht mehr jünger.“ sagt Claudia unvermittelt und reißt mich aus meiner Lektüre. Wir sitzen im Bett. Die Decken über unsere Beine gelegt und mit dem Glucksen der aktiven Heizung im Ohr, blicke ich in ihre Richtung.  Draußen ist es bereits dunkel, wie es im Winter so schnell geschieht. Unsere Nachtischleuchten, sind die einzigen Lichtquellen im Raum und bescheinen sie leicht. Ihr schulteralngen Haare hat sie zu einem Zopf zusammengebunden. Sie schaut mich mit ernster Miene an. Streng sind ihre Züge, vor allem die nach hintern gebunden Haare lassen ihre Stirn deutlicher hervortreten, welche nun wie ein Vorhof zu einem Beet aussieht. Ihre Augenbrauen sind dunkel und passen nicht so gut zu ihren nun blonden Haaren. Ihr Nase sticht aus ihrem Gesicht hervor, wie ein Nagel aus der Wand und verleiht ihr Charakter. Und die Lippen. Diese kamen mir mal voller vor als nun. Nun wirken sie nur wie ein schmaler rötlicher Strich, den jemand in ihr rundliches Gesicht gezeichnet hätte.
„Was meinst du?“ frage ich sie etwas wirsch und sie kneift genervt die Augenbrauen zusammen, so dass sie wie eine Uhu mit ihren Augenbrauen aussieht, welcher sich gleich auf mich stürtzt. „Ich werde nicht mehr jünger!“ sagt sie nochmal langsam und mit Nachdruck. „Ich auch nicht.“ stelle ich nüchtern fest und scheine nicht die von ihr gewünschte Reaktion zu zeigen. „Ich meine, dass ich bald mal Kinder bekommen muss.“ teilt sie mir mit, als sei es doch klar gewesen, was sie anfangs meinte. Ich blinzle kurz, da ich von dieser Nachricht etwas überrumpelt bin. Ich hatte mir bisher nicht über Kinder oder etwas ähnliches Gedanken gemacht, auch das Heiraten war für mich keine Notwedigkeit, weshalb wir bis dato nicht verheiratet waren. „Ähm, in Ordnung.“ gebe ich noch etwas verwirrt von mir, als sie ihr Buch weg legt. Mir meines aus der Hand nimmt und mir die Brille unsanft von der Nase reißt. Sie schiebt die Decke beiseite und setzt sich rittlings auf mich. Auch von dieser offensiven Tat überrumbelt, bin ich noch weniger in der Lage alles zu verstehen. Sie war noch nie sehr interessiert an Sex gewesen. Es gescha vielleicht ein Mal im Monat das wir miteinander schliefen und dann war es auch eher nur eine Pflichterfüllung. Sie meinte, dann stets, dass sie schon Spaß dran hätte, aber soviel davon (sie nimmt niemals Wörter aus diesem Kontext in den Mund) könne sie nicht haben. Sie küsst mich leidenschaftlich, sogar mit Zunge, was mich noch weiter irritiert, da sie es nicht so schön findet mit mir Speichel auszutauschen. Da ich immer noch wie paralysiert bin, nimmt sie meine Hände und drückt sie sich auf ihre massige Oberweite und ich spüre unter ihrem Nachhemd ihren BH, welche ihren Busen stützt. Sie entkleidet sich und mich zügig. Das ein oder andere Mal zupfe ich auch leicht an ihren Sachen. Sie scheint nicht zu bemerken, dass ich das Ganze etwas unwirklich finde.
Eine Frau, die sonst nicht mal möchte, dass das Licht beim Sex angelassen wird, hat nun keine Hemmung mehr bei diesem sich schnell und ohne Rücksicht zu entkleiden. Ohne jegliche Vorwahrnung nimmt sie meinen Penis in die Hand und führt ihn in ihre Vagina ein. Ich muss zugeben, dass es sich gut anfühlt, wenngleich zu spüren und zu sehen ist, dass sie noch nicht bereit dafür ist. Während sie so auf mich herumschaukelt, scheinbar mit dem einzigen Ziel mein Sperma zu erhalten, sehe ich sie seit langem mal wieder nackt. Ich mochte bisher immer ihr Hüpftgold. Es war nicht unansehnlich und verlieh ihr eine gesunde Weiblichkeit, doch scheinbar achtet sie seit einiger nicht mehr auf sich und ist etwas aus dem Leim gegangen, was mir nun erst so richtig deutlich wird. Anfang war dort nur ein kleiner Polster um ihren Bauch, der wirklich niedlich war, doch nun ist aus diesem Polster ein deutlicher Ring geworden. Diese hüpft nicht deutlich auf und ab, ebenso ihre Brüste, von denen sie schon immer viel hatte. Ich blicke in ihr Gesicht und stelle fest, dass sie von dem Sex gezeichnet ist. Kleine Schweizperlen stehen ihr auf die Stirn geschrieben.
Als ich komme, fragt sie nach einigen Augenblicken „Fertig?“ wartet allerdings die Antwort nicht ab, geht von mir runter und verschwindet im Bad. Einige Minuten später kommt sie wieder, zieht sich wieder an, legt sich ins Bett, gibt mir einen Kuss und schläft.

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