Schatten und Licht

Du stehst so, dass du mich nur von der einen Seite siehst. Mein Profil kannst du erbblicken. Es ist hell. Angestrahlt von der Sonne. Du erblickst die Freundlichkeit und Liebe, welche ich an den Tag lege. Du siehst das Spiel mit den Kindern in meinem Auge. Wie ich sie liebevoll anschauen. So liebevoll wie ich dich an jedem Morgen begrüße. Du kannst erblicken wie meinen Lippen rot sind voller Liebe für dich und wie ich dir ein freudiges Lächeln schenke, welche dich immer ansteckt mit zu lachen.
Du wanderst um mich auf die andere Seite, passierst das Zwielicht und gelangst vom Tage in die Nacht und hier erblickst du mich. Die Augen voller Tränen, welche die Angst bekunden, welche ich in den gemeinsamen Stunden habe, da ich meine Unbeholfenheit nicht ausdrücken kann. Die Mundwinkel hängen hinab und zeugen davon, dass ich unzufrieden bin mit der Situation meines Lebens. Das ich mir mehr Wünsche, als da gerade wäre, aber es sich nicht realisieren lässt.
Du gehst zurück zu dem Scheitelpunkt der Welten und siehst die Realität. Du blickst in mein Gesicht, welches dich erblickt und sich freut. Die Lippen welche dich zärtlich liebkosen und immer wieder zur Aussprache bringen, ob es dir gefällt. Du siehst in meinen Augen das Leuchten, mit dem ich unsere Kinder bedenke, aber auch den Wunsch ihnen mehr bieten zu können, damit sie es später besser haben.
Was du siehst ist der Mensch den du liebst. Mit all seinen Vorzügen und Schwächen. Mit seinen Ängsten und Sehnsüchten. Was du siehst, ist der Mann, der sich kümmert und der dich liebt und zu dieser liebe gehört auch Schatten wie auch Licht, welche in dieser Person verweilen.

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Der Klang meiner Gefühle

Jeder Tastenschlag am Anfang trifft eines meiner Gefühle. Mit jeder Note, welche du mit deinen zarten Finger anspielst, habe ich das Gefühl, dass du immer wieder eine neue Emotion von mir ansprichst. Es ist nicht nur das Ansprechen, sondern das Hervorholen wie es mir vorkommt. Mir kommt es so vor, als würdest du bei jedem Druck auf die weißen Tasten ein Gefühl aus mir herausdrücken, bis es sich in meinem Gesicht wiederspielt und erst dann, wenn ich es dir zeige, schreitest du die Klaviatur meiner Gefühle entlang, bis du mir jedes einzelne Gefühl entlockt hast. Doch dies scheint dir nicht zu reichen. Du begnügst dich nicht damit jedes einzelne Gefühl für sich an mir zu sehen; nein, du willst die Verschmelzung dieser Gefühle sehen. Wie sich Geborgenheit und Liebe zusammentun und sich das Gefühl der Wärme in mir ausbreitet. Dies erzielst du, indem du die Saiten streichst, sanft und behutsam, wie du sonst nur über mein Gesicht fährst. Und dann zerrst du an den Saiten, sodass sie bis zum Reißen gespannt sind, und in mir wird es unruhig, wie auf hoher See. Anschließend wieder nur das Ansprechen der einzelnen Gefühle. Jeder Tastenschlag ist wie ein Tropfen auf dem spiegelglatten Wasser, welche sich nun in Wellen ergießt. Genauso vollzieht es sich mit meinen Gefühlen, welche sich nun gegenseitig berühren und sich fühlen. Sich in den Armen liegen und vermischen und eher ich mich umschaue, ist alles wieder glatt gestrichen von deinem Spiel über die Saiten. Alles beruhigt sich, findet zueinander, ohne Hast und ohne Hetze. Meine Gefühlswelt fügt sich zusammen wie die Noten dieses Stück und all die Gefühle werden zu einem Gefühl, welches nun in mir wohnt. Es durchstreift mich von Kopf bis Fuß. Ich fühle mich eins mit meinen Gefühlen. Doch dann beginnst du wieder einzeln auf sie zu zeigen. Doch du zeigst nun nur noch auf die schönsten von ihnen, welche du mit mir verbindest.

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Sich im Spiegel sehen

Manchmal stehe ich vor dem Spiegel. Minutenlang und betrachte mich einfach selbst. Soweit ist das Ganze nicht ungewöhlich, aber ich bin dabei nackt. Kein Stück Stoff verhüllt in diesem Moment meinen bleichen Körper und ich betrachte mich von Hals bis zu den Füßen. Ich sehe meine Schultern, welche mir in diesem Moment breiter vorkommen als sonst, erkenne das Dreieck welches sie mit meinem Becken beschreiben. Meine Arme wirken etwas dünn, aber es stürrt mich nicht. Selbst wenn sie wie Streichhölzer wirken, so weiß ich doch, dass große Kraft ihnen innewohnt. Ich sehe meine Brust, meine Brustwarzen, wie sie wie übergröße Flecken auf meiner hellen Haut liegen. Ich kann das Ende meiner Rippen erkennen, sehe wo sie enden und stelle fest, dass ich zwischen Rippen und Becken deutlich schlanker bin. Mein Bauch ist eher der eines Waschbärs, was mich aber nicht stört. Ein paar Haare vom Bauchnabel ausgehend weisen den Weg in meinen Scharmbereich, welches rasiert ist und blank vorliegt. Mein Penis liegt schlaff auf meinen Hoden, welche wie kleine Kugeln links und rechts hervorlugen. Meine Oberschenkel wölben sich stark empor und es ist zu erkennen, dass sie einem ständigen Training ausgesetzt sind.  Auch meine Waden zeichnen sich deutlich hinter meinem Schienbein ab und die Füße sind lang und breit und bieten mir einen sicheren Stand.

Wie ich mich so im Spiegel betrachte, denke ich schon manchmal, dass das ganz gut ausschaut. Oder wie ich das immer formuliere: “Ich bin schon ein Schnittchen.”

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Von einem Mann, der keine Frau hat

Eines Abends erhielt ich eine Nachricht. Die Frau, welche ich mochte, mit der ich schöne Zeiten hatte und mit der ich durch jedes verzehrende Feuer gegangen wäre, teilte mir mit, dass sie sich von mir trennen will. Damit endete ein Zusammensein ehe es so recht begonnen hatte.

Sie ist eine schöne und attraktive Frau, was ich nicht alleinig auf ihr Äußeres beschrenkt wissen will. Dennoch hinterlässt ihr Erscheinungsbild einen unvergesslichen Eindruck bei mir, da er so gegensätzlich zu ihrer Persönlichkeit ist. Ihre Statur ist klein, dennoch in keinster Weise unansehnlich. Ganz im Gegenteil! Ich habe sie gerne angeschaut. Wie ihr zierlicher Körper sicht fortbewegt, es hatte stets etwas bedachtes und feinfühliges, es erinnerte mich stets an das Wiegen des Grases bei einer sommerlichen Brise.

Es verletzt mich nicht mehr mit ihr Sein zu können. Dennoch habe ich das Gefühl, dass ich nicht ausreichend verletzt bin in einer solchen Situation. Mein Schmerz sollte größer und massiver sein. Es sollte wie ein Erdbeben sein. Ist es nicht vielleicht doch wie ein Erdbeben, dessen Auswirkungen mir nur nach und nach bewusst werden. Immer mehr dringt es an mich heran, dass ich sie verloren haben, wie kleine Risse in den tektonischen Platten meiner Seele. Sie ist aus meinem Leben gegangen und mit ihr auch ein Stück des Lichts, welches sie mir gespendet hat.

Sie ist leidenschaftlichen in ihrem Taten wie auch Worten und das mag ich an ihr. Ihre Gedanken, welche sie mir mit anregenden Worten verständlich machte, hinterlassen in mir ein Monument der Wacht. Ich bin wacher dafür geworden die Augen vor Diskriminierung offen zu halten. Ich habe Dinge gelernt, welche meinen Horizotn erweitern. Ihre Worte erscheinen mir nun wie der Schatz in einer Truhe, welche ich nur manchmal öffnen durften, um einen kurzen Blick hineinzuwerfen. Einen Einblick, welche ich sobald nicht wieder bekommen werde.

Genommen hat sie, ohne sich dessen bewusst zu sein, ein Stück meiner Seele. Mit ihrem Verschwinden hat sie einen Brocken dieser, welche an ihr Sein in meinem Leben gekettet war, herausgerissen. Es scheint so, als hätte man nun gemerkt, dass dieses Stück meiner Seele fehlt und stümperhaft versucht es wieder an der Rest zu kleben. Doch nun liegt dieser Teil, welche all die Erinnerungen an sie enthält, daneben. Jeder Blick auf dieses Stück lässt mich wehmütig an die Dinge denken, welche wir zusammen erlebt haben. Es waren schöne Dinge voller Witz und Mut. Doch dann beschleicht mich dieses Gefühl. Es scheint mir fast so, als gehörten diese Erfahrungen und auch diese Gefühle, welche ich mit ihnen verbinden, nicht zu mir. Als seien es Erinnerungen einer anderen Person und ich kann mir nicht vorstellen vor so kurzer Zeit so glücklich gewesen zu sein.

Die Berührung, welche in mir die größter Freude hinterlassen hat, war die ihres Gesichts, wie es in meinen Händen lag und ich sie langsam küsste. Ihr Lippen berührten die meinen und ich fühlte mich gut. Die Form ihrer Lippen an den meinen werde ich nicht so bald vergessen. Sie haben auf den meinen einen Abdruck hinterlassen, wie meine Füße im Sand. Allein die Zeit wird daherkommen und diese Spuren wegspühlen, doch solangen ich kann, werde ich dieser Flut davoneilen, denn ich will mich daran erinnern.

Jede diese Momente war schön, wenngleich kurz. Ich hätte gerne mehr Zeit mit dir verbracht. Hätte gerne deiner Stimme gelauscht, welche mich sanft gebettet hätte und in mir ein Gefühl des Wohlseins ausgelöst hat. Doch die Erinnerungen daran wirken so fad. Ich wünsche mir die Momente zurück, in denen ich mich an dich ran gekuschelt habe und einfach nur glücklich war bei dir sein zu dürfen.

Du hast deine Probleme und denen musst du nun nachgehen. Du hast mir das Recht aberkannt dir direkt an deiner Seite eine Stütze zu sein, da es sich so nicht nach einem gleichberechtigten Zusammensein für dich anfühlt. Ich bin davon überzeugt, dass du den beschwerlichen Weg meistern kannst, aber dazu muss du ehrlich zu dir sein und dich mit dir selbst auseinandersetzen. Dein Selbst musst du umpflügen wie den Acker nach der Suche nach den lebenspendenden Geschenken des Seins.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich dazu in der Lage bin, dir aus dieser Warte zu helfen. Dir Unterstützung als ein Freund zu geben, da sich in mir immer wieder der Wunsch nach mehr breit machen würde, mit der Begegnung und jedem Lächeln, welches du mir wohlmöglich schenken könntest. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich das kann, dafür bin ich dann doch zu schwach, aber stark genug dies einzugestehen. Aber auch stark genug dies durchzuziehen? Denn die Entfremdung von dir macht mir sorgen. Bevor ich beschloss mit dir zusammensein zu wollen. Wollte ich einfach nur mit dir sein und deine Gesellschaft genießen, welche ich sehr schätze. Allerdings bin ich für mich nun an einem Punkt angekommen, an dem mir das einfache Sein mit dir nicht mehr ausreicht. Wo es mir wie ein vergilbtes Fotos vorkommt, dessen ursprüngliche Pracht man nicht mehr erahnen kann.

Du hast mir geholfe einige meiner Ängste zu überwinden. Meine Seele an Stellen geflickt, die ich selbst nicht mehr zu reparieren glaubte. Doch durch deine Art und deine Worte hast du es geschafft behutsam in mir einen Prozess der Regeneration auszulösen. Du wusstest, wie du mich auf den Boden der Tatsachen zurückbringen konntest und mir mit deinem Dasein geholfen hast zu entspannen, wenngleich ich der Meinung war dich nicht sehen zu wollen. Manchmal muss man akzeptieren, dass man selbst nicht immer die besten Ideen für einen selbst hat, sondern vielleicht die anderen Menschen.

Ich weiß nicht, wie es mit mir weitergeht. Zur Zeit fühle ich nichts. Es ist als wäre mein ganzer Körper mit einem Nakosemittel vollgepumpt. Berühre ich etwas mit meinen Fingern, so spüre ich den Widerstand, aber nicht die Struktur. Treffe ich Jemanden, den ich lange nicht gesehen habe, dann fühle ich lediglich die Glut meiner Freude schwach aufglimmen. Sollte ich mich ärgern, weil du mich verletzt hast, kommt mir lediglich ein Achselzucken in den Sinn und der Ärger ist verflogen. Ich wünschte so sehnlich wütend und verletzt zu sein, einfach dem Fluss meiner Gefühle in Tränen Ausdruck zu verleihen, aber es geht nicht.

Ohne dich wüsste ich nicht, wie schön es sein kann einen anderen Menschen zu lieben. Den Spaß und die Freude daran habe ich erst mit dir voll und ganz erfahren dürfen. Dafür danke ich dir, da es mein Leben so sehr bereichert wie erleichtert hat. Ich hatte Freude daran deinen Kröper mit all seinen Besonderheiten und Feinheiten zu erforschen und träume nachts davon meine Finger über diesen gleiten zu lassen.

Ich sehe meiner Zukunft nicht finster entgegen. Es wird eine Zeit kommen, da wird es mir wieder besser gehen und es wird eine Zeit geben, da kann ich ihr wieder in die Augen blicken, ohne den Wunsch zu verspüren sie küssen zu wollen. Es wird eine Zeit kommen, da wird das Licht des Lebens mir wieder den Weg weisen, doch nun muss ich mir selbst das Licht sein, um dem dunklen Pfad zu folgen. Die Zeit wird kommen, da werde ich die Freude des Lebens wieder spüren können und es wird die Zeit da sein, wenn ich die Trauer in mir davonscheuchen möchte. Aber ich werde froh sein, beides wieder fühlen zu können.

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Gefühle und Verstand

Man sagte mir letztens, dass ich doch mehr meinen Gefühle folgen soll und meinen Verstand ausblenden sollte. Ich habe es getan und bin damit deutlich auf die Nase gefallen. Ist das nun ein Grund für mich, dies nicht mehr zu machen? Ist dies nun ein Grund für mich alles wieder logisch, mit Sinn und Verstand zu betrachten und meinen Gefühlen eine Absage zu erteilen, wenn sie meinen sich einmischen zu müssen?
Ich bin ehrlich, ich weiß es nicht. Ich habe (mal wieder) damit schlechte Erfahrungen gemacht. Erfahrungen, auf die ich durchaus verzichten könnte, denn sie schmerzen ungemein. Verzehren mich von innen und lassen mir kaum Luft zum Atmen, aber darum soll es hier nicht gehen. Ich habe auf Gefühle gehört, die mir sagten, dass es die richtige Person ist, dass ich sie halten möchte, küsse möchte und ihren Worten lauschen will, bis in die Morgenstunden. Ich bin diesen Gefühlen gefolgt, habe meinen Verstand, der mir sagte, dass das vermutlich keine gute Idee sei, da es da einige Probleme gibt, welche alles mit einem Handstreich zunichte machen können, beiseite geschoben. Man sagte mir in diesem Moment des Zweifelns, dass ich mehr auf meine Gefühle hören sollte. Und weil ich mit dieser Person sein wollte, bin ich diesem Rat gefolgt. Eine für mich folgenschwere Entscheidung.
Nun stehe ich erneut an einem Punkt, an dem ich allein bin. Ohne diesen wundervollen Menschen, was mich traurig stimmt, aber nun gibt es defintiv kein Zurück mehr. Sie ist gegangen. Hier helfen mir weder meine Gefühle, die sich nach ihr verzehren, noch mein Verstand, der mir sagt, dass er es schon vorher wusste. Einzig die Leere in meiner Brust und dieser Knoten in meiner Kehlen bleiben zurück. Andenken an eine Zeit, die schön war. Aber auch das macht es schwierig.
Doch was mache ich nun damit. Höre ich in Zukunft nur noch auf meinen Verstand, der alles nüchtern und logisch betrachtet. Berechnungen anstellt, ob Dinge funktionieren können oder nicht. Oder lasse ich mich von meinen Gefühlen leiten, welche mich zu impulsiven Entscheidungen hinführen. Irgendwo in der Mitte wird die Wahrheit liegen. Ich kann nicht ohne meinen Kopf, der mir sagt, was vermutlich die beste Entscheidungen ist und mir Besonnenheit beibringt. Aber ich kann auch nicht ohne meine Gefühle, die mich zu mutigen Taten hinreißen und mir doch ab und an den entscheidenden Ruck geben.
Manchmal im Leben tut es einfach weh und dann muss man lernen damit umzugehen, wenngleich es furchtbar schwierig ist und man alle Hoffnung verloren hat. Es wird auch wieder die Zeit kommen, da die Farben wieder strahlend leuchten und die Tage nicht mehr so grau sein werden.

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Deine Augen

In deinen Augen könnte ich mir mich verlieren. Manchmal wirken sie wie ein Wald mit seinen braunen Baumstämmen, welche die Stärke und Weisheit der Ewigkeit haben. Stärke und Weisheit, welche ihnen niemand nimmt, gleichzeitig aber auch die Spuren, welche diese Zeit an ihnen hinterlassen hat. Ich schlendere zwischen ihnen hindurch. Berühre ihre Borke. Sehe die Risse, welche sie tragen. Ich fühle die Kerben, wenn meine Finger so über sie gleiten, habe ich das Gefühl, dass sie mir Geschichten erzählen. Geschichten von einer Zeit, als ich sie noch nicht kannte. Ich lauschen ihrem Flüstern. Höre mir an, was sie zu sagen haben und nehme den Duft der Erinnerung in mir auf, in der Hoffnung ihn nie zu vergessen. Vergessen werde ich auch nie was sie mir zeigten. Verletzungen, welche so tief und beständig sind, dass sie sie nur mit Mühe zu bewältigen sind. An diesen Stellen verharre ich besonders. Lauschen dem Wispern und werde mit meiner eigenen Hilflosigkeit bewusst. Nur die Flucht in eine Umarmung vermag mich zu retten.

Blicke ich erneut in deine Augen, ergibt sich mir ein vollkommen anderes Bild. Ich sehe in ihnen die Wärme und Liebe, welche du mir entgegenbringst. Eine Wärme, welche in mir ein wohlig schönes Gefühl hinterlässt. Ein Kribbeln direkt im Bauch unterhalb der letzten Rippen, leicht links. Lege ich meinen Hände darauf, so habe ich das Gefühl die Wärme zu spüren, welche sich dort ansammelt und das nur bei einem Blick in deine Augen. Die Gefühle, welche mich so durchstreifen, erscheinen mir wir ein nie enden wollenden Strom voller Freude, der sich durch meinen Körper zieht. Schließe ich die Augen, so habe ich das Gefühl, dass dieser Fluss in mir dafür sorgt, dass Leben in meiner Person freigesetzt wird. Ein Leben, welches ich mit dir teilen möchte.

Öffne ich nun wieder die Augen, sind die deinen erneut vor mir. Manchmal, wenn ich sie so erblicke, habe ich das Gefühl als hätten sie eine Mimik. Würden mich anlächeln, wenn ich Blödsinn mache, aber auch genervt anblicken, wenn ich dich wieder und wieder nach deinem Wohlbefinden befrage. Dein Erstaunen in den Augen, wenn ich dir davon berichte, wie ich dich sehe, aber auch dein Wissen, darüber, wenn es mir schlecht geht. Dies alles in einem Blick mit deinen Augen.

Dann geschieht es von Zeit zu Zeit, dass ich mich in der Schwärze deiner Augen verliere. Ich werde hineingezogen ins Dunkel, wie das Licht in ein schwarzes Loch und so treibe ich umher im Nichts. So denke ich zumindest. Weiß nicht, was du denkst oder fühlst. Habe ich keine Vorstellung von deinen Ideen oder Verwirrungen. Doch dann sehe ich sie nach und nach aufflackern. Wie kleine Sterne am Firmament erleuchten sie. Deine Träume und Wünsche, Gedanken und Ideen, Ängste und Gefühle und ich habe das unstillbare Bedürfnis sie alle auf einmal zu entdecken. Jedoch stelle ich fest, dass ist so viel ist, dass ich das wohl nicht schaffen kann, aber das soll mich nicht davon abhalten. Allerdings möchte ich nicht in deinen Geist eindringen und mir alles mit Gewalt und Jetzt nehmen. So öffne ich die Augen und blicke in die deinen und lasse mir alles von dir berichten, nach und nach und alles zu seiner Zeit, wenn du und ich dafür bereit sind und zwar in einer Art und Weise, dass wir uns in die die Augen blicken können.

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Änderungen 01

“Ich werde ja nicht mehr jünger.” sagt Claudia unvermittelt und reißt mich aus meiner Lektüre. Wir sitzen im Bett. Die Decken über unsere Beine gelegt und mit dem Glucksen der aktiven Heizung im Ohr, blicke ich in ihre Richtung.  Draußen ist es bereits dunkel, wie es im Winter so schnell geschieht. Unsere Nachtischleuchten, sind die einzigen Lichtquellen im Raum und bescheinen sie leicht. Ihr schulteralngen Haare hat sie zu einem Zopf zusammengebunden. Sie schaut mich mit ernster Miene an. Streng sind ihre Züge, vor allem die nach hintern gebunden Haare lassen ihre Stirn deutlicher hervortreten, welche nun wie ein Vorhof zu einem Beet aussieht. Ihre Augenbrauen sind dunkel und passen nicht so gut zu ihren nun blonden Haaren. Ihr Nase sticht aus ihrem Gesicht hervor, wie ein Nagel aus der Wand und verleiht ihr Charakter. Und die Lippen. Diese kamen mir mal voller vor als nun. Nun wirken sie nur wie ein schmaler rötlicher Strich, den jemand in ihr rundliches Gesicht gezeichnet hätte.
“Was meinst du?” frage ich sie etwas wirsch und sie kneift genervt die Augenbrauen zusammen, so dass sie wie eine Uhu mit ihren Augenbrauen aussieht, welcher sich gleich auf mich stürtzt. “Ich werde nicht mehr jünger!” sagt sie nochmal langsam und mit Nachdruck. “Ich auch nicht.” stelle ich nüchtern fest und scheine nicht die von ihr gewünschte Reaktion zu zeigen. “Ich meine, dass ich bald mal Kinder bekommen muss.” teilt sie mir mit, als sei es doch klar gewesen, was sie anfangs meinte. Ich blinzle kurz, da ich von dieser Nachricht etwas überrumpelt bin. Ich hatte mir bisher nicht über Kinder oder etwas ähnliches Gedanken gemacht, auch das Heiraten war für mich keine Notwedigkeit, weshalb wir bis dato nicht verheiratet waren. “Ähm, in Ordnung.” gebe ich noch etwas verwirrt von mir, als sie ihr Buch weg legt. Mir meines aus der Hand nimmt und mir die Brille unsanft von der Nase reißt. Sie schiebt die Decke beiseite und setzt sich rittlings auf mich. Auch von dieser offensiven Tat überrumbelt, bin ich noch weniger in der Lage alles zu verstehen. Sie war noch nie sehr interessiert an Sex gewesen. Es gescha vielleicht ein Mal im Monat das wir miteinander schliefen und dann war es auch eher nur eine Pflichterfüllung. Sie meinte, dann stets, dass sie schon Spaß dran hätte, aber soviel davon (sie nimmt niemals Wörter aus diesem Kontext in den Mund) könne sie nicht haben. Sie küsst mich leidenschaftlich, sogar mit Zunge, was mich noch weiter irritiert, da sie es nicht so schön findet mit mir Speichel auszutauschen. Da ich immer noch wie paralysiert bin, nimmt sie meine Hände und drückt sie sich auf ihre massige Oberweite und ich spüre unter ihrem Nachhemd ihren BH, welche ihren Busen stützt. Sie entkleidet sich und mich zügig. Das ein oder andere Mal zupfe ich auch leicht an ihren Sachen. Sie scheint nicht zu bemerken, dass ich das Ganze etwas unwirklich finde.
Eine Frau, die sonst nicht mal möchte, dass das Licht beim Sex angelassen wird, hat nun keine Hemmung mehr bei diesem sich schnell und ohne Rücksicht zu entkleiden. Ohne jegliche Vorwahrnung nimmt sie meinen Penis in die Hand und führt ihn in ihre Vagina ein. Ich muss zugeben, dass es sich gut anfühlt, wenngleich zu spüren und zu sehen ist, dass sie noch nicht bereit dafür ist. Während sie so auf mich herumschaukelt, scheinbar mit dem einzigen Ziel mein Sperma zu erhalten, sehe ich sie seit langem mal wieder nackt. Ich mochte bisher immer ihr Hüpftgold. Es war nicht unansehnlich und verlieh ihr eine gesunde Weiblichkeit, doch scheinbar achtet sie seit einiger nicht mehr auf sich und ist etwas aus dem Leim gegangen, was mir nun erst so richtig deutlich wird. Anfang war dort nur ein kleiner Polster um ihren Bauch, der wirklich niedlich war, doch nun ist aus diesem Polster ein deutlicher Ring geworden. Diese hüpft nicht deutlich auf und ab, ebenso ihre Brüste, von denen sie schon immer viel hatte. Ich blicke in ihr Gesicht und stelle fest, dass sie von dem Sex gezeichnet ist. Kleine Schweizperlen stehen ihr auf die Stirn geschrieben.
Als ich komme, fragt sie nach einigen Augenblicken “Fertig?” wartet allerdings die Antwort nicht ab, geht von mir runter und verschwindet im Bad. Einige Minuten später kommt sie wieder, zieht sich wieder an, legt sich ins Bett, gibt mir einen Kuss und schläft.

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